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Ein Baum im Wandel der Jahreszeit Collage
Kirchenjahr
Bild: © KNA

Das Kirchenjahr

Weihnachten, Ostern, Pfingsten - christliche Feste geben dem Jahr Struktur. Sie wirken auf den Alltag und beeinflussen das Leben aller Menschen. Neben den großen Kirchenfesten gibt es auch die weniger Bekannten, etwa Maria Lichtmess. Was wird da eigentlich gefeiert? Wieso werden an Pfingsten Buchsbaumzweige gesegnet? Und woher kommt der Adventskalender? Katholisch.de gibt Antworten.
Advent

Die Zeit der Erwartung

© KNA

Advent heißt Ankunft

Im vorweihnachtlichen Trubel gehen Zeit und Muße zur Besinnung Stück für Stück verloren. Dabei bedeutet Advent viel mehr als Türchen öffnen und Weihnachts- shopping. Viele populäre Heiligengestalten wie die heilige Barbara und Nikolaus feiert die Kirche in der Adventszeit.
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Weihnachten

Frohe Weihnacht

© katholisch.de

Bräuche und Geschichten

Die Weihnachtsrubrik bietet Tipps für harmonische Feiertage, Interessantes zu Bräuchen, eine Weihnachtsgeschichte für Kinder und Reportagen über Menschen, die nicht im Kreise ihre Familie feiern können und vieles mehr.
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Silvester und Neujahr

Zehn, neun, acht, sieben...

© Birgit Winter/PIXELIO

Der Jahreswechsel ist eines der populärsten Feste

Woher kommt die Tradition der Silvesterfeier, und welches Fest begeht die Kirche dabei? Und warum spielen Glücksbringer so eine große Rolle? Katholisch.de gibt in seinem Dossier Antworten.
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6. Januar: Dreikönig

Erscheinung des Herrn

© Kindermissionswerk "Die Sternsinger"

Am 6. Januar kommen die Sternsinger

Am Dreikönigsfest feiern Katholiken das Fest der Epiphanie, die Erscheinung des Herrn.
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Maria Lichtmess

"Fest der Darstellung des Herrn"

© Giovanni Bellini: The presentation
at the temple, um 1459, Galleria
Querini Stampalia

Das Fest geht auf einen biblischen Ursprung zurück

Bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil wurde der marianische Aspekt in den Vordergrund gestellt, weshalb das Fest auch als "Maria Lichtmess" bekannt ist. Traditionell werden an diesem Tag die Kerzen für das ganze Jahr geweiht.
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Blasiussegen

Der Heilige Blasius

© R. Eberle / Bistum Limburg

Am 3. Februar gedenken Christen des Arzts und Bischofs von Sebaste

Der Brauch des Blasiussegens, der aus dem 16. Jahrhundert stammt und bei Halserkrankungen und Ersticken helfen soll, geht auf eine Legende zurück.
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Karneval

Helau und Alaaf

© katholisch.de

Die verrückte fünfte Jahreszeit

Der Himmel ist im Februar meist grau, die Straßen halten für einige Tage knallbunt dagegen. Jecken und Narren feiern schunkelnd und feixend die fünfte Jahreszeit: Karneval, Fastnacht und Fasching. Und das hat einiges mit dem christlichen Glauben zu tun.
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Achermittwoch

Beginn der Fastenzeit

© KNA

Das Aschekreuz erinnert an die Vergänglichkeit des Menschen

Der  Tag, an dem das närrische Treiben vorbei ist, markiert zugleich den Beginn der christlichen Bußzeit. Diese österliche Fastenzeit umfasst 40 Tage und soll an die 40 Tage erinnern, die Jesus in der Wüste verbracht hat.
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Fastenzeit

Österliche Bußzeit

© katholisch.de

Mehr als nur eine Diät

Von der Glyx-Diät über Weight Watchers bis zur Wellnesskur: In vielen Zeitschriften werden zur Frühjahrszeit zahlreiche Schlankheitskuren angeboten. Doch die Fastenzeit ist mehr als eine Diät. Die Bußzeit beginnt am Aschermittwoch und endet mit der Karwoche.
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Verkündigung des Herrn

Ankündigung der Geburt Christi

© Fra Angelico, Verkündigung an
Maria, Fresko im Konvent
von San Marco in Florenz

Am 25. März gedenken Christen der Verkündigung an Maria

Neun Monate vor dem Fest der Geburt Christi feiert die Kirche die Verkündigung des Engels Gabriel an Maria.
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Palmsonntag

Tag der Gegensätze

© KNA

Tag der Gegensätze

Der Palmsonntag ist der Sonntag vor Ostern, der letzte der Passionszeit. An diesem Tag gedenken Christen der triumphalen Ankunft Jesu in Jerusalem. Die Menschen begrüßten ihn begeistert und schwenkten ihm zu Ehren Palmzweige, die ein Zeichen für die Königswürde darstellten.
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Ostern

Fest der Auferstehung

© katholisch.de

Ostern ist für Christen der höchste Feiertag

Ostern ist das Fest der Auferstehung Jesu und damit der höchste Feiertag. In der Bibel ist diese nicht beschrieben, es gibt aber Berichte über Erscheinungen des Auferstandenen, über das leere Grab und die Verkündigung eines Engels.
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Christi Himmelfahrt

Mehr als nur Vatertag

© KNA

An Himmelfahrt feiern Christen die Auffahrt Jesu in den Himmel

Während an Christi Himmelfahrt vielerorts Väter mit bierbestückten Karren durch die Gegend ziehen, feiern Christen den Tag der Erhöhung Jesu. Nach seiner Auferstehung an Ostern erschien er seinen Jüngern noch vierzig Tage lang.
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Pfingsten

Pfingsten

© KNA/katholisch.de

Wort und Werk Jesu überliefern

An Pfingsten feiern Christen das Fest des Heiligen Geistes. Damit endet die 50-tägige Osterzeit. Das Wort Pfingsten leitet sich ab von "Pentekoste", dem griechischen Begriff für "fünfzig". Die Bibel versteht den Heiligen Geist als schöpferische Macht allen Lebens.
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Fronleichnam

Eine katholische Demonstration

© KNA

Prozessionen und Blumen gehören zu Fronleichnam, aber das ist nicht alles

Fronleichnam ist das vielleicht katholischste aller Feste im Jahreskreis. Prachtvoll und bewusst öffentlich feiert die Kirche diesen Tag. In vielen katholischen Regionen wird ihm besonderer Glanz verliehen.
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Herz Jesu

Von der göttlichen Barmherzigkeit

© Zabateri

Ein unbegreifliches Fest mit einer Symbolik aus der Kitsch-Kiste?

Jeweils am dritten Freitag nach Pfingsten ist das Herz-Jesu-Fest, das Papst Pius IX. 1856 als Gedenktag für die ganze Kirche eingeführt hat. Das Herz gilt in der Bibel vor allem als Bild der Mitte des Menschen. Das Herz ist Sinnbild der ganzen Person, besonders seines Fühlens und Wollens.
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24. Juni: Johannes der Täufer

Eine Gestalt des Lichtes

© KNA

Am 24. Juni ist Johannistag

Das Hochfest Johannes des Täufers ist – außer Mariä Geburt – der einzige Geburtstag eines Heiligen, den die Kirche begeht.
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Peter und Paul

Die Kirchensäulen

© Vatikan

Petrus wurde von Jesus Fels genannt, Paulus gilt als der Apostel der Völker

Das Fest der beiden größten Aposteln wird seit dem 4. Jahrhundert am 29. Juni gefeiert.
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Mariä Heimsuchung

"Meine Seele preist die Größe des Herrn“

© KNA

Eine heilsame Begegnung

Die Heimsuchung bezeichnet die Begeg- nung von Maria und Elisabeth, die Lukas in seinem Evangelium (1,39-56) schildert. Bonaventura führte das Fest im Franzis- kanerorden am 2. Juli ein. Anschließend breitete sich im ganzen Abendland aus.
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Verklärung des Herrn

Sein Gesicht leuchtete wie die Sonne

© Duccio di Buoninsegna
Verklärung des Herrn,
National Gallery, London

Das Fest ist biblisch und wird in allen christlichen Konfessionen begangen

„Verklärung“ hat bei uns eher einen negativen Beigeschmack. Doch das Fest der Verklärung des Herrn setzt dem menschlichen Leben ein hohes Ziel: Die Verwandlung des Menschen in der Schau Gottes.
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Maria Himmelfahrt

In die himmlische Herrlichkeit aufgenommen

© heiligenlexikon.de

Das Fest Mariä Himmelfahrt wird am 15. August gefeiert

Mariä Himmelfahrt ist das höchste und älteste Marienfest. Im Saarland und in Bayern ist es gesetzlicher Feiertag. Mit dem Fest verbindet man den alten Brauch der Kräuterweihe.
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Erntedank

Danken und nachdenklich werden

© Pfarrbriefservice

Am ersten Oktober-Sonntag feiern Christen Erntedank

Dieser Brauch stammt bereits aus vorchristlicher Zeit. Aber auch heute werden Altäre noch traditionell mit Ähren und Früchten geschmückt. Mittlerweile stellen Gemeinden Umweltschutz oder Entwicklungshilfe in den Mittelpunkt.
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Allerheiligen

Der Tod hat nicht das letzte Wort

© H. J. Ollig

Anfang November feiern Christen Allerheiligen und Allerseelen

In den katholisch geprägten Bundesländern ist Allerheiligen gesetzlicher Feiertag, das christliche Totengendenken ist dort mit reichhaltigem Brauchtum verbunden. Der Abend vor Allerheiligen, Halloween, wurde in letzter Zeit bei der Jugend als Gruselspaß immer beliebter. 
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11. November: Sankt Martin

Ein Soldat Christi

© Eva Kröcher/Wikipedia

Am 11. November feiern Christen in aller Welt den heiligen Martin

Martin ist einer der populärsten Heiligen. Rund um seinen Gedenktag haben sich zahlreiche Bräuche etabliert.
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