Kirchenjahr
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Das Kirchenjahr
Weihnachten, Ostern, Pfingsten - christliche Feste geben dem Jahr Struktur. Sie wirken auf den Alltag und beeinflussen das Leben aller Menschen. Neben den großen Kirchenfesten gibt es auch die weniger Bekannten, etwa Maria Lichtmess. Was wird da eigentlich gefeiert? Wieso werden an Pfingsten Buchsbaumzweige gesegnet? Und woher kommt der Adventskalender? Katholisch.de gibt Antworten.
Advent
Die Zeit der Erwartung
Der Advent ist die Vorbereitungszeit auf die Ankunft Christi
Im vorweihnachtlichen Trubel gehen Zeit und Muße zur Besinnung verloren. Dabei bedeutet der Advent viel mehr als Türchenöffnen und Weihnachtsshopping. Die Kirche feiert in der Adventszeit viele Heiligengestalten wie die heilige Barbara und den heiligen Nikolaus.
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Weihnachten
Das Fest der Geburt Christi
An Weihnachten feiern Christen die Menschwerdung Gottes
"Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude": So beginnt der Bericht des Evangelisten Lukas über die Geburt Jesu, die Christen alljährlich am 25. Dezember feiern. katholisch.de informiert in einem Dossier über die Bedeutung von Weihnachten, bekannte Bräuche sowie Hintergründe rund um das Fest.
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Silvester und Neujahr
Zehn, neun, acht, sieben...
Der Jahreswechsel ist eines der populärsten Feste der Gegenwart
An keinem anderen Tag im Jahr werden so viele gute Vorsätze gefasst. Und an keinem knallen so viele Sektkorken. Woher aber kommt die Tradition der Silvesterfeier, und welches Fest begeht die Kirche dabei? Und warum spielen Glücksbringer so eine große Rolle? Katholisch.de gibt in seinem Dossier Antworten.
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6. Januar: Dreikönig
Erscheinung des Herrn
Am 6. Januar kommen die Sternsinger
Am Dreikönigsfest feiern Katholiken das Fest der Epiphanie, die Erscheinung des Herrn.
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Maria Lichtmess
"Fest der Darstellung des Herrn"
Das Fest geht auf einen biblischen Ursprung zurück
Bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil wurde der marianische Aspekt in den Vordergrund gestellt, weshalb das Fest auch als "Maria Lichtmess" bekannt ist. Traditionell werden an diesem Tag die Kerzen für das ganze Jahr geweiht.
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Blasiussegen
Der Heilige Blasius
Am 3. Februar gedenken Christen des Arzts und Bischofs von Sebaste
Der Brauch des Blasiussegens, der aus dem 16. Jahrhundert stammt und bei Halserkrankungen und Ersticken helfen soll, geht auf eine Legende zurück.
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Karneval
Helau und Alaaf
Die verrückte fünfte Jahreszeit
Der Himmel ist im Februar meist grau, die Straßen halten für einige Tage knallbunt dagegen. Jecken und Narren feiern schunkelnd und feixend die fünfte Jahreszeit: Karneval, Fastnacht und Fasching. Und das hat einiges mit dem christlichen Glauben zu tun.
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Aschermittwoch
Beginn der Fastenzeit
Das Aschekreuz ist ein Symbol für die Vergänglichkeit des Menschen
Der Tag, an dem das närrische Treiben vorbei ist, markiert zugleich den Beginn der christlichen Bußzeit. Diese österliche Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch und endet mit der Karwoche. Sie umfasst 40 Tage und soll an die 40 Tage erinnern, die Jesus in der Wüste verbracht hat.
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Fastenzeit
Österliche Bußzeit
Die 40 Tage dauernde Fastenzeit ist mehr als nur eine Diät
Von der Glyx-Diät über Weight Watchers bis zur Wellnesskur: In vielen Zeitschriften werden zur Frühjahrszeit zahlreiche Schlankheitskuren angeboten. Doch die Fastenzeit ist mehr als eine Diät. Die Bußzeit beginnt am Aschermittwoch und endet mit der Karwoche.
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Verkündigung des Herrn
Ankündigung der Geburt Christi
Am 25. März gedenken Christen der Verkündigung an Maria
Neun Monate vor dem Fest der Geburt Christi feiert die Kirche die Verkündigung des Engels Gabriel an Maria.
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Palmsonntag
Tag der Gegensätze
Tag der Gegensätze
Der Palmsonntag ist der Sonntag vor Ostern, der letzte der Passionszeit. An diesem Tag gedenken Christen der triumphalen Ankunft Jesu in Jerusalem. Die Menschen begrüßten ihn begeistert und schwenkten ihm zu Ehren Palmzweige, die ein Zeichen für die Königswürde darstellten.
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Ostern
Fest der Auferstehung
Ostern ist für Christen der höchste Feiertag
Ostern ist das Fest der Auferstehung Jesu und damit der höchste Feiertag. In der Bibel ist diese nicht beschrieben, es gibt aber Berichte über Erscheinungen des Auferstandenen, über das leere Grab und die Verkündigung eines Engels.
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Christi Himmelfahrt
Mehr als nur Vatertag
An Himmelfahrt feiern Christen die Auffahrt Jesu in den Himmel
Während an Christi Himmelfahrt vielerorts Väter mit bierbestückten Karren durch die Gegend ziehen, feiern Christen den Tag der Erhöhung Jesu. Nach seiner Auferstehung an Ostern erschien er seinen Jüngern noch vierzig Tage lang.
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Pfingsten
Pfingsten
Wort und Werk Jesu überliefern
An Pfingsten feiern Christen das Fest des Heiligen Geistes. Damit endet die 50-tägige Osterzeit. Das Wort Pfingsten leitet sich ab von "Pentekoste", dem griechischen Begriff für "fünfzig". Die Bibel versteht den Heiligen Geist als schöpferische Macht allen Lebens.
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Fronleichnam
Eine katholische Demonstration
Prozessionen und Blumen gehören zu Fronleichnam, aber das ist nicht alles
Fronleichnam ist das vielleicht katholischste aller Feste im Jahreskreis. Prachtvoll und bewusst öffentlich feiert die Kirche diesen Tag. In vielen katholischen Regionen wird ihm besonderer Glanz verliehen.
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Herz Jesu
Von der göttlichen Barmherzigkeit
Ein unbegreifliches Fest mit einer Symbolik aus der Kitsch-Kiste?
Jeweils am dritten Freitag nach Pfingsten ist das Herz-Jesu-Fest, das Papst Pius IX. 1856 als Gedenktag für die ganze Kirche eingeführt hat. Das Herz gilt in der Bibel vor allem als Bild der Mitte des Menschen. Das Herz ist Sinnbild der ganzen Person, besonders seines Fühlens und Wollens.
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24. Juni: Johannes der Täufer
Eine Gestalt des Lichtes
Am 24. Juni ist Johannistag
Das Hochfest Johannes des Täufers ist – außer Mariä Geburt – der einzige Geburtstag eines Heiligen, den die Kirche begeht.
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Peter und Paul
Die Kirchensäulen
Petrus wurde von Jesus Fels genannt, Paulus gilt als der Apostel der Völker
Das Fest der beiden größten Aposteln wird seit dem 4. Jahrhundert am 29. Juni gefeiert.
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Mariä Heimsuchung
"Meine Seele preist die Größe des Herrn“
Eine heilsame Begegnung
Die Heimsuchung bezeichnet die Begeg- nung von Maria und Elisabeth, die Lukas in seinem Evangelium (1,39-56) schildert. Bonaventura führte das Fest im Franzis- kanerorden am 2. Juli ein. Anschließend breitete sich im ganzen Abendland aus.
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Verklärung des Herrn
Sein Gesicht leuchtete wie die Sonne
Das Fest ist biblisch und wird in allen christlichen Konfessionen begangen
„Verklärung“ hat bei uns eher einen negativen Beigeschmack. Doch das Fest der Verklärung des Herrn setzt dem menschlichen Leben ein hohes Ziel: Die Verwandlung des Menschen in der Schau Gottes.
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Mariä Himmelfahrt
"Blume des Feldes und Lilie der Täler"
Mariä Himmelfahrt am 15. August ist das älteste bekannte Marienfest
Mariä Himmelfahrt ist das höchste und älteste Marienfest der Kirche. Im Saarland und in Bayern ist es gesetzlicher Feiertag. Mit dem Fest verbindet man in vielen Regionen vor allem den alten Brauch der Kräuterweihe: Die geweihten Kräuter sollen Haus und Hof vor Schaden bewahren.
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Erntedank
Danken und nachdenklich werden
Am ersten Oktober-Sonntag feiern Christen Erntedank
Dieser Brauch stammt bereits aus vorchristlicher Zeit. Aber auch heute werden Altäre noch traditionell mit Ähren und Früchten geschmückt. Mittlerweile stellen Gemeinden Umweltschutz oder Entwicklungshilfe in den Mittelpunkt.
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Allerheiligen und Allerseelen
Der Tod hat nicht das letzte Wort
Anfang November feiern Katholiken Allerheiligen und Allerseelen
Wenn das Herbstlaub fällt und die Natur sich auf ihren Winterschlaf vorbereitet, ist es an der Zeit, sich der Verstorbenen zu erinnern. Dazu ist der November - der auch als "Totenmonat" gilt - gut geeignet. Gleich am 1. und 2. November feiert die Kirche mit Allerheiligen und Allerseelen die Kunde vom Leben nach dem Tod.
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11. November: Sankt Martin
Ein Soldat Christi
Am 11. November feiern Christen in aller Welt den heiligen Martin
Martin ist einer der populärsten Heiligen. Rund um seinen Gedenktag haben sich zahlreiche Bräuche etabliert.
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