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Der Passauer Bischof  Seite drucken

Bischof Wilhelm Schraml

Bischof Wilhelm Schraml, Bistum Passau
© Bistum Passau
Der Passauer Bischof Wilhelm Schraml.

Sein Wahlspruch ist "Jesus Christus als den Herrn verkündigen"

Bischof Schraml, bitte vervollständigen Sie die folgenden Satzanfänge: 

Bischof zu sein, bedeutet für mich, ...

Bischof Schraml:
... durch den Heiligen Geist gestärkt in der Nachfolge der Apostel Jesu Christi das mir anvertraute Volk Gottes zu lehren, zu heiligen und als Hirte zu leiten.

Ich bin gerne Bischof im Bistum Passau, ...

Bischof Schraml:
... denn hier darf ich in den Pfarreien Menschen erfahren, die in einer großen Treue zu Jesus Christus und in tiefer Liebe zu seiner Kirche leben.

Mein schönstes Erlebnis als Bischof ...

Bischof Schraml:
... war der Besuch unseres Heiligen Vaters Papst Benedikt XVI. im vergangenen Jahr im Marienwallfahrtsort Altötting.

Mein Lebensmotto lautet ...

Bischof Schraml:
... „Christus als den Herrn verkünden“ (vgl. 2 Kor 2,5).

Das Besondere an den Menschen in unserem Bistum ist: ...

Bischof Schraml:
Die mittlere und ältere Generation ist tief im Glauben beheimatet. Die Frömmigkeit der Gläubigen ist zum großen Teil marianisch geprägt. Sie leben ihren Glauben in vielen Zeichen der Volksfrömmigkeit, z.B. in häuslichen Feiern, Andachten und Wallfahrten.

Die Zukunftsherausforderungen unseres Bistums ...

Bischof Schraml:
... bestehen darin, den missionarischen Aufbruch zu fördern und die Menschen – vor allem aber die jüngere Generation – durch überzeugende Katechesen, durch die Feier der Liturgie und durch die Diakonie in Verbindung zu bringen mit Jesus Christus.

Lebenslauf

Bischof Wilhelm Schranml (li.) mit Papst Benedikt XVI. bei dessen Ankunft in Bayern.
© KNA
Bischof Wilhelm Schranml (li.) mit Papst Benedikt XVI. bei dessen Ankunft in Bayern.

Der Wahlspruch von Bischof Wilhelm Schraml ist: Jesus Christus als den Herrn verkündigen. Der Bischof des Bistums Passau betrachtet es als seinen Auftrag und seine Verpflichtung, Menschen zu Christus zu führen. Die Förderung der Gebetskultur ist für ihn ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Kirche und Seelsorge bräuchten zwar Strukturen, entscheidend aber seien Gottes Geist und begeisterte Menschen.

Wilhelm Schraml wird am 26.06.1935 in Erbendorf in der Oberpfalz geboren. Nach dem Abitur im Studienseminar St. Augustin in Weiden 1956 studiert er am Regensburger Priesterseminar Theologie und wird 1961 zum Priester geweiht. Anschließend ist er Kaplan in Falkenstein und Kirchenthumbach bis er 1966 nach Regensburg in die Pfarrei St. Konrad wechselt. Im Jahr 1970 wird Wilhelm Schraml zum Domvikar ernannt und 1983 erfolgt die Aufnahme in das Regensburger Domkapitel. Papst Johannes Paul II. ernennt ihn drei Jahre später zum Titularbischof von Munaziana und zum Weihbischof in Regensburg. Außerdem wird er Bischofsvikar für die caritativen Werke.

Wilhelm Schraml erhält 1985 für seine Verdienste und sein Engagement in Kirche und Gesellschaft die Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Nach einer fast zwölf Monate andauernden Sedisvakanz in der Diözese Passau wird er 2001 von Papst Johannes Paul II. zum neuen Diözesanbischof ernannt.
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