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Kindermissionswerk  Seite drucken

Verantwortung für Afrika

Siegfried Kurz unterstützt das Kindermissionswerk.
© Privat
Siegfried Kurz (62), Geschäftsmann aus Münsingen auf der Schwäbischen Alb

Siegfried Kurz (62), Geschäftsmann aus Münsingen, unterstützt die Sternsinger

„Mein Sohn und ich unterstützen das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ jetzt seit zwei Jahren. Unser Schwerpunkt sind Kinderpatenschaften, denn nur mithilfe der Kinder können wir die Welt verändern. Wir unterstützen ein achtjähriges Mädchen in Afrika mit monatlich 100 Euro. Dieses Geld, das direkt nach Afrika geht, kommt in einen großen Topf, der dafür sorgt, dass Kinder zur Schule gehen können und ärztlich sowie mit Kleidung und Lebensmitteln versorgt werden.

Als praktizierender Christ ist Solidarität für mich selbstverständlich. Es ist mir auch wichtig, mit den Kunden in meinem Laden – wir haben eine Papierhandlung – über diese Dinge zu sprechen; mein Engagement für Afrika erwähne ich da nur beiläufig. Mir fällt immer wieder auf, dass wir Europäer Probleme auf höchstem Niveau haben, die wir im Grunde selbst lösen könnten. Was wir aber auch haben: eine Verpflichtung gegenüber dem Schwarzen Kontinent. Wir müssen unsere Verantwortung gegenüber den Menschen in Afrika ernst nehmen, denn sie sind in so vielen Bereichen benachteiligt und weit zurück.

Es juckt in den Fingern, noch mehr zu tun

Wenn wir zum Beispiel mithelfen, die Kinder positiv zu prägen, damit sie es etwas leichter haben, können sie das eines Tages an ihre eigenen Kinder weitergeben. Wir müssen einfach etwas tun. Ich selbst bin mit meinen vier Geschwistern nach dem Krieg in einem Dorf aufgewachsen, wo es nur teilweise fließend Wasser gab. Wenn die Schüssel leer war, gab’s nichts mehr. So ähnlich stelle ich es mir in Afrika vor, nur noch trostloser. Da juckt es mir in den Fingern, noch mehr zu tun als bisher. Mein neuester Entschluss gilt daher einer zweiten Kinderpatenschaft.

Man muss bei sich selbst anfangen, seinen Glauben zu leben. Das zeigt auch anderen etwas. Wir haben nur eine Erde – wer schwach ist, dem muss geholfen werden, denn er braucht unsere Hilfe. Deswegen setze ich mich überwiegend für Kinder ein. Darüber hinaus könnte ich mir gut vorstellen, langfristig auch noch ein Wirtschaftsprojekt zu unterstützen, mit dem beispielsweise durch die Abschaffung von Maschinen Hilfe zur Selbsthilfe gefördert wird.“ zum Anfang zum Anfang
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