Ein Zeichen vom lieben Gott

Lauras Gebet
Am Abend steht Laura am Fenster und betrachtet den Sternenhimmel. Sie kann sich an den funkelnden Sternen nicht satt sehen und denkt an den Stern von Betlehem. Sie betet:Lieber Gott,
in der Nacht, als Jesus geboren wurde, hast du einen wunderbaren Stern am Himmel aufgehen lassen. Für die Sterndeuter war er ein besonderes Zeichen. Und weißt du was, lieber Gott? Ich glaube, dass du uns immer noch Zeichen gibst. Stell dir vor: Ausgerechnet Kathrin hat mit mir ihr Pausenbrot geteilt! Ich hatte meins nämlich zu Hause vergessen.
Dass sie überhaupt noch mit ihr gesprochen hat, wundert mich. Denn ich habe gestern „Schweinchen Dick“ zu ihr gesagt. Und alle anderen haben gelacht. Das war gemein von mir, ich weiß lieber Gott. Kathrin ist immer so lieb und hilfsbereit. Und es kommt überhaupt nicht darauf an, ob jemand dick oder dünn ist. Hauptsache, er hat Herz, so wie Kathrin.
Zum Glück schickst du mir manchmal ein Zeichen. Damit ich erkenne, was ich falsch gemacht habe. Kathrins Pausenbrot war für mich ein solches Zeichen. Dafür danke ich dir, lieber Gott.
Amen
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