Die Heiligen Drei Könige

Wie die drei Weisen aus dem Morgenland den Weg fanden und was sie mit Köln verbindet
Am Dreikönigstag ist Lukas schon ganz früh wach. Er huscht durch den Flur ins Elternschlafzimmer und flüstert: "Mama, Papa, schlaft ihr noch?" Lukas hat wohl etwas lauter geflüstert. Denn Mama murmelt: "Jetzt nicht mehr!" Papa schaut auf die Uhr und meint: "Noch fünf Minuten. Dann stehen wir auf. Aber komm zu uns, wenn du magst. Dann können wir noch ein bisschen erzählen." Das lässt Lukas sich nicht zweimal sagen.Gab es den Stern von Betlehem wirklich?
"Papa, war es wirklich ein Stern, der die drei Könige aus dem Morgenland nach Bethlehem geführt hat?", fragt Lukas. Papa antwortet: "Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Sterne damals eine besondere Stellung am Himmel hatten und dass einer von ihnen besonders hell leuchtete." "Das muss ich unbedingt Laura erzählen, wenn ich sie gleich in der Kirche sehe!", ruft Lukas.
Von Konstantinopel über Mailand nach Köln
"In einer Legende heißt es, dass sie im Jahre 54 gestorben seien und dass die Kaiserin Helena ihre Gebeine nach Konstantinopel bringen ließ und sie dann dem Mailänder Bischof schenkte. Dort hat sie im Jahr 1162 Kaiser Barbarossa gefunden und sie seinem Kanzler Reinald von Dassel, dem Erzbischof von Köln, als Geschenk übergeben. Im Kölner Dom sind sie bis heute im Dreikönigsschrein aufbewahrt. Der Erzbischof von Köln hat dann zu Ehren der Heiligen Drei Könige den Bau des Doms veranlasst."
