"Geburtstag des Lebens"

Bischof Lettmann feiert Christmette im St.-Paulus-Dom
Münster - Zum Gebet für den Frieden und die Achtung der Menschenwürde in jeder Lebensphase hat Bischof Reinhard Lettmann die Menschen aufgefordert. Lettmann predigte in der Christmette in der Nacht von Montag auf Dienstag (25.12.2007) im voll besetzten St.-Paulus-Dom in Münster. Das festliche Pontifikalamt wurde musikalisch vom Domchor gestaltet, der vom Santini-Kammerorchester begleitet wurde."Die heilige Nacht öffnet Grenzen", sagte Lettmann in seiner Predigt. Das Weihnachtsfest erinnere uns daran, dass Gott in der Öffnung der Grenze zwischen Himmel und Erde etwas vollbringe, das der Mensch selbst nicht könne. Einen "Geburtstag des Lebens" nannte Lettmann diesen Tag: "Gott öffnet die Grenze zwischen Zeit und Ewigkeit."
Das Geschehen der heiligen Nacht öffne aber auch die Grenzen zwischen den Menschen, so Lettmann in seiner Predigt weiter. Er hob dabei die Würde eines jeden Menschen hervor, die ihm von Gott geschenkt worden sei: "Sie kommt allen Menschen zu, den Frauen und Männern, den jungen und alten Menschen, den gesunden und kranken Menschen, den geborenen und den ungeborenen Menschen."
Zum Abschluss seiner Predigt rief Lettmann zum Gebet für den Frieden in einer "friedlosen Welt" auf. Die friedliche Entwicklung im heiligen Land hob er dabei besonders hervor.
Von Michael Bönte









