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Augenblicke Kurzfilmtage 2008
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Augenblicke - Kurzfilme im Kino

Kurzfilmtage 2008

STILLE POST

Filmplakat Stille Post
© Filmwerk


Mobbing in der Grundschule

Deutschland 2007, 3 Min., Farbe, Kurzspielfilm
Regie: Oliver Rauch
Buch: Anke Steinbrügge
Produktion: Susann Schimk, Jörg Trentmann
Kamera: Boris Becker
Schnitt: Klemens Radke
Ton: Florian Kühnle
Darsteller: Bärbel Spicale, Mory Patton, Klasse 3b der Schweizerhof-Grundschule

Story
Unterrichtsende in der 3. Klasse einer Grundschule. Die Kinder dürfen sich ein Spiel wünschen. Die vorwitzige Miriam schlägt „Stille Post“ vor und alle sind begeistert. Neben Miriam sitzt Paul, ein farbiger Junge. Auf der anderen Seite sitzt Luise, der Miriam etwas zuflüstert, eine Gemeinheit auf Pauls Kosten. Spannung und Schadenfreude in der Klasse steigen.

Oliver Rauch
Geb. 1966 in Goslar. 1988 bis 1989 Studium der Psychologie, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften an der FU Berlin. 1990 Mitarbeit beim Fernsehsender „Fernsehen aus Berlin“ und 1991 Arbeit als Produktionsassistent im Industrie- und Werbefilmbereich. 1992 bis 1999 Studium Dramaturgie an der HFF „Konrad Wolf“.
Filme (Auswahl): „FORTSETZUNG FOLGT – ALVAROS GROßER AUFTRITT“ (2006); „OSCAR SALA – DIE VERGANGENE ZUKUNFT DES KLANGES“ (2000); „DER ÜBERFLIEGER“ (1999); „COURAGE“ (1998) u.a.

OUTSOURCING

Familie als Wirtschaftsunternehmen

Deutschland 2006, 6 Min., Farbe, Kurzspielfilm
Regie: Markus Dietrich
Buch: Hanna Reifgerst, Markus Dietrich
Produktion: Hanna Reifgerst
Kamera: Urs Zimmermann
Schnitt: Wolfgang Bauer
Ton: Richard Zipperling
Musik: Philipp E. Kümpel
DarstellerInnen: Frank Röth, Gesa Badenhorst, Annekathrin Wittig, Tom Siegert, Shirin Kühn
Auszeichnungen (Auswahl): Murnau-Kurzfilmpreis 2007

Story
Das kleinste Unternehmen ist die Familie. Was wäre, wenn man diesen Betrieb nur unter wirtschaftlichen Aspekten betrachtete? Was wäre, wenn die Familie plötzlich ihre Mitglieder entlässt, um effektiver wirtschaften zu können?

Markus Dietrich
Geb. 1979 in Strausberg.
Filme: MACH DOCH WAS DU WILLST“ (2007); „FLIEG MICH ZUM MOND“ (2004), „SAG MIR WO DU STEHST“ (2003/04)

L.H.O.

Eine texanische Geschichte

Deutschland 2007, 4 Min., Farbe, Kurzspielfilm
Regie: Jan Zabeil u. Kristof Kannegießer
Buch: Kristof Kannegießer, Sebastian Hocke
Produktion: Knuth Sorgers
Kamera: Jan Zabeil
Schnitt: Florian Miosge
Ton: Uwe Bossenz
Darsteller: Michael Haebler, Axel Strothmann (Radiostimme)

Story
Texas, November 1963: Ein Angestellter in einem Schulbuchlager. Ein Gewehr. Ein unglücklicher Zufall macht Geschichte...

Jan Zabeil
Geb. 1981 in Berlin. Seit 2001 als Beleuchter, seit 2004 als Kameramann tätig. Ab Oktober 2003 Kamerastudium an der HFF "Konrad Wolf". Lebt in Berlin.
Filme (Auswahl): „WIR WAREN KÄMPFER“ (2008); „DIE NARBE“ (2007); „WAS WEIß DER TROPFEN“ (2006/2007); „GOOD BYE ONKEL HO“ (2006)

Kristof Kannegießer
Geb. 1977 in Halle/Saale, aufgewachsen in Kleinmachnow. Seit 1998 als Kameraassistent tätig. Seit 2000 Autor und Regisseur von Imagefilmen und Fernsehbeiträgen. 2000-2005 Studium der Germanistik und Publizistik in Berlin. Seit Oktober 2005 Regiestudium an der Filmakademie Baden-Württemberg. Lebt in Ludwigsburg.
Filme (Auswahl): „LIEBER ONKEL WERNER“ (2005); „WIEBKE“ (2004); „KLOPFZEICHEN“ (2004); „DAS MÄRCHEN VOM HOCHZEITSTAG“ (2003)

HIYAB – DAS KOPFTUCH

Ein Kopftuchstreit

Spanien 2005, 8 Min., Farbe, Kurzspielfilm
Regie, Buch, Produktion: Xavi Sala
Kamera: Ignacio Giménez-Rico
Schnitt: Nino Martinez Sosa
Ton: Alex F. Capilla
DarstellerInnen: Ana Wagener, Lorena Rosado, Jose Luis Torrijo
Auszeichnungen (Auswahl): nominiert für den Goya 2006 (bester spanischer Kurzfilm)

Story
Fatima widersetzt sich ihrer Lehrerin, die unbedingt möchte, dass Sie Ihr Kopftuch während des Unterrichts abnimmt.

Xavi Sala
Geb. 1971 in Alacant, Comunitat Valenciana, Spanien.
Filme: „EN EL INSTITUTO“ (2007); „LA PARABÓLICA“ (2007); „LOS PADRES“ (2004); „60 AÑOS“ (2003); „MALETEROS“ (2003)

FAIR TRADE

Die Straße von Gibraltar

Deutschland 2006, 15 Min., Farbe, Kurzspielfilm
Regie und Buch: Michael Dreher
Produktion: Karim Debbagh, Michael Dreher
Kamera: Ian Blumers
Schnitt: Wolfgang Weigl
Ton: Udo Steinhauser
Musik: Philipp F. Kölmel
DarstellerInnen: Judith Engel, Barnaby Metschurat, Mohamed Oumai u.a.
Auszeichnungen (Auswahl): Max Ophüls Preis 2007: Kurzfilmpreis; Friedrich-Wilhelm-Murnau-Preis 2007; AFI Fest Los Angeles 2006: Publikumspreis; FIRST STEPS Award 2006 (Kurzfilm) u.v.m.

Story
Der kürzeste Weg und gleichzeitig die klarste Grenze zwischen Afrika und Europa ist die Straße von Gibraltar. "Fair Trade" ist eine der Geschichten, die dort jeden Tag stattfinden.

Michael Dreher
Geb. 1974 in Ruit bei Stuttgart. 1996/97 als Produktionsleiter bei media mutant/Stuttgart tätig. 1997-2006 Studium in der Spielfilmabteilung der Hochschule für Fernsehen und Film München. Seit 1999 arbeitet Michael Dreher als freier Regisseur in den Bereichen Musikvideo und Werbung. "Fair Trade" ist sein Abschlussfilm an der HFF München.
Filme (Auswahl): „LIVESCHALTUNG“ (2002); „BABYBOY“ (gemeinsam mit Peter Geyer 2001); „IN KLEINEN SCHRITTEN“ (1998); „DER STAR“ (1997)

DIE SCHÖPFUNG

Vom Anfang der Welt

Deutschland 1994, 7 Min., Farbe, Zeichentrickfilm
Regie: Thomas Meyer-Hermann
Buch: Thomas Meyer-Hermann
Produktion: Thomas Meyer-Hermann
Musik: Joseph Haydn

Story
Der Anfang der Welt. Die besondere Aufmerksamkeit gilt den Schwierigkeiten und den Gefahren. Aber im bedrohlichsten Moment, in dem der Schöpfung die Krone aufgesetzt wird, nimmt alles eine glückliche Wende – denn wir sind im Kino.

Thomas Meyer-Hermann
Geb.1956 in Köln. Nach dem Studium an der Kunstakademie Stuttgart widmete er sich zunächst dem künstlerischen Animationsfilm und gewann zahlreiche erste Preise. 1989 Gründung des Studios „FILM BILDER“.  Mitarbeit an vielen Filmen als Produzent, Production Designer und Regisseur.
Filme: „THE RUNT“ (Produktion, 2006); „KEIN PLATZ FÜR GEROLD“ (Prod. Design, Produktion, 2006); „TOM & DAS ERDBEERMARMELADEBROT MIT HONIG“ (Produktion, 2005); „SCHNIPP SCHNAPP“ (Prod., 2001/02); „KARL ANTON“ (Regie, 2000); „FLUGBILD“ (Animation, Buch, Prod., Regie 1988)

QUIO – SO DAZED

Ein Musik-Video

Deutschland 2006, 4 Min., Farbe, Musikvideo
Regie, Konzept: Christine Lang, Maria Schöpe
Kamera: Rasmus Sievers
Animation: Ilona Fritzsche
Schnitt: Kai Minierski
Musik: Quio

Story
Ein Morgen wie jeder andere. Plötzlich aber passieren merkwürdige Dinge in der Küche - das eigene Bild taucht im Fernseher auf, das Wasser aus dem Hahn fließt nicht mehr nach unten, sondern an die Wand, das Besteck fällt an die Decke... die Gravitation spielt verrückt. Das im wahrsten Sinn schräge Video zitiert eine futuristische 50er Jahre Ästhetik und experimentiert spielerisch mit Raum, Kamera und Tricktechnik.

Christine Lang
Geb. 1972 in Euskirchen, aufgewachsen in Bremen, lebt und arbeitet als freie Regisseurin in Berlin. Seit 1992 Club-DJ und freie Journalistin. 2001 M.A. Kulturwissenschaft und Kunstgeschichte Humboldt Universität zu Berlin. 2006 Diplom Film- und Fernsehregie an der Kunsthochschule für Medien (KHM) Köln.
Filme: „GLORIAL“ (2006); „DIE BABYSITTERIN“ (2005/06)

Maria Schöpe
Geb. 1979 in Dresden, arbeitete ab 1999 an der Semperoper Dresden und studierte dann Bühnen- und Kostümbild an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Seit 2002 Studium der Szenografie an der HFF Potsdam-Babelsberg und Nebentätigkeit im Art Department Studio Babelsberg.

KRISTALL

Entlarvt im Spiegelkabinett

Deutschland 2006, 14 Min., Farbe, Experimentalfilm
Regie, Buch, Produktion, Schnitt, Ton: Christoph Girardet, Matthias Müller
Auszeichnungen (Auswahl): Internat. Filmfestspiele Cannes 2006 (Großer Preis Canal + für den besten Kurzfilm u. Semaine de la critique), Deutscher Kurzfilmpreis 2006 (bester Animationsfilm); FBW: Kurzfilm des Monats Juli 2006, Prädikat: wertvoll

Story
Die Kamera observiert Objekte und Figuren über Spiegelkabinette. Es entsteht ein Bild im Bild, das gleichzeitig als Rahmen aber auch als vielfache Brechung fungiert. Der Spiegel als Instrument der Selbstvergewisserung und -inszenierung wird als anonymer Beobachter gleichsam als Gegenspieler entlarvt, der Gefühle von Fragilität, Zweifel und Verlust erzeugt und verdoppelt.

Christoph Girardet
Geb. 1966 in Langenhagen, seit 1987 Videobänder und -installationen, Studium an der HBK Braunschweig.
Filme (Auswahl): „FICTION ARTIST“ (mit Volker Schreiner, 2004); „ABSENCE“ (2002); „7 :48“ (2001); „SCRATCH“ (2001); „RELEASE“ (1997); „SCHWERTKAMPF“ (1991)

Matthias Müller
Geb. 1961 in Bielefeld, seit 1980 Film, Video und Fotografie. Studium an der Universität Bielefeld und der HBK Braunschweig. Professur für experimentellen Film an der Kunsthochschule für Medien (KHM) Köln.
Filme (Auswahl): „ALBUM“ (2004); „PHANTOM“ (2001); „NEBEL“ (2000); „VACANCY“ (1998); „ALPSEE“ (1994); „HOME STORIES“ (1990)

Gemeinschaftsarbeiten von Girardet/Müller: „PLAY“ (2003), „MIRROR“ (2003); „BACON“ (2002); „MANUAL“ (2002); „PHOENIX TAPES“ (1999) u.a.

SECURITY

Diebin und Ladendetektiv

Deutschland 2006, 13 Min., Farbe, Kurzspielfilm
Regie, Buch u. Produktion: Lars Henning
Kamera: Carol Burandt von Kameke
Schnitt: Nikolai Hartmann
Ton: Flemming Lombard
Musik: Smog
Darsteller: Peter Kurth, Susanna Rozkosny
Auszeichnungen (Auswahl): Cinegate-Preis 2006 (Kurzfilmpreis Filmforum Schleswig-Holstein)

Story
Becker, der als Sicherheitsbeamter in einem Supermarkt arbeitet, erwischt eine junge Frau beim Ladendiebstahl. Sein routiniertes Leben gerät ins Trudeln: Statt die Polizei zu rufen, lässt Becker sie heimlich durch den Hintereingang gehen. Marina scheint das allerdings missverstanden zu haben und steht ein paar Tage später wieder im Supermarkt, um zu klauen.

Lars Henning
Geb. 1976.
Filme: „KOSLOWSKI“ (2004); „EN GARDE“ (Regie-Assiszenz 2003/04); „KLEINE FREIHEIT“ (Regie-Assistenz 2002/03); „BUNGALOW“ (Regie-Assistenz 2001/02)

Das Recht auf Freiheit

Irland 2004, 5 Min., Farbe, Dokumentarfilm
Regie, Buch u. Kamera: Ken Wardrop
Schnitt: Andrew Freedman
Auszeichnungen (Auswahl): Kurzfilmbiennale Ludwigsburg 2005: Förderpreis für besondere Leistungen im Bereich Filmmusik

Ein Farmer und sein nutzloser Hund. Statt die Schafe zu hüten, rennt er vor ihnen weg und verschläft den Rest des Tages. Eine kurze Fabel über mangelndes Arbeitsethos und das Recht auf Faulheit.

Ken Wardrop
Filme (Auswahl): „FAREWELL PACKETS OF TEN“ (2007); „OUCH!“ (2004); „LOVE IS LIKE A BUTTERFLY“ (2004); „UNDRESSING MY MOTHER“ (2004)

KEIN PLATZ FÜR GEROLD

Intrige in der Tier-WG

Deutschland 2006, 5 Min., Farbe, Animationsfilm
Regie und Buch: Daniel Nocke
Production Design: Thomas Meyer-Hermann
Animation: Anja Perl, Heidi Wittlinger, Volker Willmann
Produktion: Thomas Meyer-Hermann, Sonja Waldraff
SprecherInnen: Devid Striesow, Hans-Jochen Wagner, Nina Weniger, Anian Zollner, Daniel Nocke
Ton: Floridan Studios
Auszeichnungen (Auswahl): FBW: Kurzfilm des Monats Mai 2006, Prädikat: besonders wertvoll; Short Tiger Award 2006 (bester Animationsfilm); Murnau-Kurzfilmpreis 2007

Story
Nach zehn Jahren soll das Krokodil Gerold aus seiner Wohngemeinschaft geworfen werden. Hat die neue Mitbewohnerin, das Gnu Ellen, ihre Finger im Spiel? Ob Intrige oder nicht - die wilde Zeit von früher ist nur noch Erinnerung.

Daniel Nocke
Geb. 1968 in Hamburg. 1994 bis 1999 Studium an der Filmakademie Baden-Württemberg in den Bereichen Drehbuch und Animation. Mitarbeit an zahlreichen preisgekrönten Filmen als Regisseur und Drehbuchautor.
Filme: „DER MODERNE ZYKLOP“ (2002); „DIE TRÖSTERKRISE“ (1999); „SCHNEE VON GESTERN“ (1999); „DER PEITSCHENMEISTER“ (1997/98); „ACH KINDER“ (1994) u. viele weitere als Drehbuchautor.

 

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