"Augenblicke - Kurzfilme im Kino"
Kurzfilmtage 2005
Seit 1992 ist „Augenblicke – Kurzfilme im Kino“ kirchliche Kinoarbeit mit cineastischem Anspruch und empathischem Blick auf den Menschen. "Augenblicke" ist ein Projekt des Sekretariates der Deutschen Bischofskonferenz, Bereich Kirche und Gesellschaft im Rahmen von „Kirche und Kino“. Damit wird vor allem jungen Filmautoren ein Forum für die Präsentation ihrer neueren, oft preisgekrönten Produktionen geschaffen.Diese Filme sind – aufgrund ihrer dramaturgischen Verdichtung – ästhetisch-künstlerisch zum Ausdruck gebrachte "Augenblicke", eben „Zeichen der Zeit“, die – nicht selten nachhaltig und tief, oft aber sehr unterhaltsam - die Befindlichkeit der Menschen und der Gesellschaft widerspiegeln. Daher versuchen wir über die Präsentation hinaus den Dialog mit den Zuschauern im Kino – oft im Beisein einzelner Filmemacher - über Form und Inhalt der Programme anzuregen.
"Augenblicke" ist ein bundesweites Projekt, das überregional vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, Bereich Kirche und Gesellschaft in Bonn (Karsten Henning, k.henning@dbk.de), in enger Kooperation mit kirchlichen AV-Medienzentralen und Katholischen Bildungswerken sowie mit Unterstützung der Katholischen Filmwerk GmbH in Frankfurt (Wolfgang Luley, wolfgang.luley@filmwerk.de , Organisation und Disposition) realisiert wird. Ein Auswahlgremium stellt nach den Kriterien „Kinotauglichkeit – inhaltlicher und ästhetischer Anspruch – originelle und lebensbejahende Unterhaltung“ ein Programm von etwa 100 Minuten zusammen, das circa zehn Titel umfasst.
Neben Kurzspielfilmen finden Animations- und Dokumentationsfilme, gelegentlich auch Experimentalfilme, in der jeweiligen Staffel ihren Platz. Die Filme werden etwa für drei Monate (Januar bis Mitte April) disponiert. Vor allem kirchliche AV-Medienzentralen buchen dann das Programm und führen in Verbindung mit engagierten Kinos die Kurzfilmtage durch. Dazu werden ihnen zentral Previews, Werbe- und Begleitmaterial in Form von ausführlichen und bebilderten Broschüren sowie großflächige, attraktive Plakate zur Verfügung gestellt.
Mit "Augenblicke – Kurzfilme im Kino" geht Kirche in die Kinos hinein und beweist damit Medien- und Kommunikationskompetenz sowie einen Dienst an dieser in der Szene leider oft unbemerkten „großen“ Ausdrucks-Form des kurzen Films.
Die Veranstaltungen fanden 2004 an 30 Orten in 12 Diözesen statt, oft mit 100 und mehr Besuchern. In den meisten Städten gibt es inzwischen ein "Augenblicke"-Stammpublikum.
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