Was bedeuten Osterkerze und Osterlamm?

Laura und Lukas lernen etwas über die österlichen Bräuche
Laura und Lukas möchten eine eigene Osterkerze gestalten. Lauras Mama hilft ihnen dabei. Die Kerzen sind wunderschön geworden. Bestimmt möchtet ihr auch eine eigene Osterkerze haben. Lukas erklärt euch, wie ihr sie gestaltet könnt:So verziert ihr eure Osterkerze
Ihr braucht eine dicke, weiße Kerze, einen Bleistift, ein kleines Messer und Wachsplatten in verschiedenen Farben. Zeichnet die Motive für die Kerze mit Bleistift auf der Wachsplatte vor. Schneidet die Motive dann entlang der Konturen mit dem Messer heraus und drückt sie fest gegen die Kerze. Sie haften dann von selbst.
Jede Osterkerze trägt den ersten und den letzten Buchstaben des griechischen Alphabets: Alpha und Omega. Das bedeutet: Christus ist der Anfang und das Ende. Als Aufdruck gehört auch das Jahr dazu, also 2008. Ihr könnt die Kerze noch mit einem Kreuz oder mit Blütenranken verzieren. Nehmt sie mit zum Ostergottesdienst und zündet sie an der Osterkerze in der Kirche an.
Ostern werden Lämmer gebacken
Lauras Mama erzählt den Kindern von einem weiteren Osterbrauch: "In vielen Gegenden wird zu Ostern gebacken. Der Karsamstag hieß früher in Norddeutschland Kaukenbackensonnabend. Auch heute noch backt man in der Osterzeit Lämmer, Hefezöpfe oder Hasen. Beliebt ist vor allem das Osterlamm aus Kuchenteig.
Früher haben die Menschen einen Korb mit Backwerk, Eiern, Schinken, Butter und Salz mit in den Ostergottesdienst genommen. Die Speisen wurden gesegnet. Dann kam der Korb auf den Frühstückstisch, und die Sachen mussten aufgegessen werden."
