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Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland

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© FSJ, katholisch.de

Rechtzeitig bewerben - die Plätze sind begehrt

Viele Jugendliche absolvieren nach ihrer Schulzeit ein Freiwilliges soziales Jahr (FSJ) etwa um die Zeit bis zum Studium sinnvoll zu überbrücken. Neben einem klassischen FSJ in einer deutschen Einrichtung gibt es vereinzelt auch die Möglichkeit, Erfahrungen in einem anderen Land zu sammeln: Katholische Träger wie der Caritasverband oder das Erzbistum Hamburg entsenden jedes Jahr junge Freiwillige im Rahmen eines FSJ für mehrere Monate bis zu einem Jahr ins Ausland.

Dort arbeiten die Jugendlichen in sozialen Einrichtungen, in der Kultur, im Sport, in der Politik, in der Denkmalpflege oder im ökologischen Bereich (Freiwilliges ökologisches Jahr, kurz FÖJ). Die FSJler können sich den Ort ihrer Einsatzstelle selbst aussuchen.

Im Vorfeld belegen sie einen Sprachkurs, zudem werden sie in einer fünfwöchigen Fortbildung, die in Deutschland stattfindet, auf ihren Freiwilligendienst vorbereitet. Die Sozialversicherung - während der Auslandszeit obligatorisch – müssen die Einsatzstellen bezahlen.

Die monatliche Vergütung variiert von Träger zu Träger, weil die Arbeitgeber zum Teil auch Unterkunft, Verpflegung und Arbeitskleidung zahlen. Im Durchschnitt liegt das Gehalt eines FSJlers bei 350 Euro monatlich.

Die Träger raten interessierten Jugendlichen, sich rechtzeitig für ein FSJ im Ausland zu bewerben, da die Nachfrage derzeit zehn Mal größer ist als das Angebot. Dies begründet sich unter anderem damit, dass nur wenige ausländische Einrichtungen bereit sind, Sozialversicherungen für die Jugendlichen nach Deutschland abzuführen.

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