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Bistum Dresden-Meißen 23.04.08 Seite drucken

Zum Freiwilligendienst nach Tansania

Gäste aus Tansania zu Besuch in Dresden, 2007
© Bistum Dresden-Meißen
Gäste aus Tansania zu Besuch in Dresden, 2007.

Hilfe beim Aufbau einer Radiostation

Dresden - Zwei junge Sachsen werden drei Monate lang in Tansania beim Aufbau einer diözesaneigenen Radiostation helfen. Annemarie Oßmann (21) und Benjamin Leers (24) aus Leipzig haben sich verpflichtet, vor Ort mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, damit auch die Diözese Geita dem Wunsch der tansanischen Bischofskonferenz nachkommen kann, in jedem Bistum ein Diözesanradio zu etablieren.

Durch die mittlerweile seit 16 Jahren bestehende Partnerschaft der Jugendseelsorge-Teams in den Bistümern Dresden-Meißen und Geita entstand die Idee, die tansanischen Freunde tatkräftig zu unterstützen. Zumal Benjamin Leers durch sein Studium der angewandten Medienwissenschaften für diese Aufgabe bestens qualifiziert ist. Er und Annemarie Oßmann werden ab 10. Juli 2008 drei Monate lang vor Ort helfen, das Bewusstsein für ein solches Medium als sinnvollen Informationskanal zu stärken.

Denn die Radiostation soll nicht in erster Linie missionarischen Zwecken dienen, sondern der unzensierten Information der gesamten Bevölkerung. Um sich auf diese Arbeit vorzubereiten, startet Annemarie Oßmann bereits am 22. April. Durch eine Mitarbeit beim ugandischen Radio Maria in Kampala will sie entsprechende einschlägige Erfahrungen sammeln.

In Zusammenarbeit mit einem schon bestehenden, in der Diözese Geita empfangbaren Radiosender sollen Beiträge erstellt werden, die zunächst über diesen Sender ausgestrahlt werden. Weiterhin sind bestimmte Projekte geplant, wie zum Beispiel die Erstellung eines Hörspiels mit den Kindern aus einem Waisenhaus in Geita. Diese konkreten Radioprojekte sollen in der Region das Bewusstsein für das Medium schaffen.

Über die gesamte Projektlaufzeit hinweg werden die beiden Freiwilligen mit dem Hilfswerk Missio in Kontakt stehen und die Verantwortlichen in Geita bei den Förderanträgen unterstützen. Die Arbeitsgemeinschaft katholischer Kinder- und Jugendorganisationen im Bistum Dresden-Meißen (AKD) unterstützt die Reise der beiden jungen Erwachsenen finanziell und organisatorisch.

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