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Papst Benedikt XVI. betet am Grab seiner Eltern.
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Beten braucht Stille und Ruhe

Das Vaterunser stammt von Jesus Christus selbst

Das Vaterunser

Vater unser im Himmel!
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel,
so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute,
und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern,
und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Amen

Lange Gebetstradition

Das Vaterunser stammt von Jesus Christus selbst (Mt 6, 9-13) und ist das zentrale Grundgebet des Christentums. Es wird von Christen aller Konfessionen gebetet und gehört  zu den biblischen Gebeten. Das Vaterunser, auch Gebet des Herren genannt, hat seinen festen Platz in der Liturgie. Ebenso sind uns auch das Apostolische Glaubensbekenntnis, verschiedene Segensformeln, Fürbitten, das eucharistische Hochgebet, Mariengebete und der Rosenkranz gut aus der Heiligen Messe bekannt. In der langen christlichen Tradition sind zudem Gebete zu ganz unterschiedlichen Themen entstanden: Morgen- und Abendgebete, Dank- und Tischgebete, Friedensgebete, Gebete bei Krankheit und Leid und viele mehr.

Beten- aber wie?

"Denn nicht das Vielwissen sättigt die Seele und gibt ihr Genüge, sondern das Fühlen und Kosten der Dinge von innen", so Ignatius von Loyola. Im Zentrum des Betens stehen nicht kluge Gedanken oder großes Wissen, sondern offen zu sein für ein Gespräch mit Gott. Diese Offenheit fällt schwer, wenn der Alltag geprägt ist von Hektik und Leistungsdruck.  Beten braucht aber Stille und Ruhe und fällt leichter, wenn es zu einem wiederkehrenden Ritual wird.  Traditionelle Gebete können Hilfe und Inspiration sein, wenn es schwerfällt die eigenen Gedanken, Fragen und Sorgen zu formulieren.

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