Das erste große Fest

Von der Gästeliste bis zur Tischkdeko: katholisch.de gibt Tipps zur Vorbereitung
Ob die Taufe im kleinen oder großen Rahmen gefeiert wird: Sie ist eines der schönsten Familienfeste und muss deshalb gut geplant und vorbereitet sein.Der Alltag mit einem Baby ist oft sehr anstrengend. Junge Eltern sollten deshalb um Hilfe bei den Vorbereitungen bitten, etwa Großeltern, Paten, Verwandte, Freunde und Nachbarn. Alle können dem ersten großen Fest des Kindes gelassener entgegensehen, wenn die Arbeit auf mehrere Schultern verteilt wird.
Am schönsten zu Hause
Wo gefeiert werden soll, hängt von der Zahl der Gäste ab. Zu Hause in der gewohnten Umgebung fühlt sich das Baby am wohlsten. Und eingeladene Kinder können ungestört spielen. Falls Sie auswärts feiern, sollten Sie nach einem Lokal suchen, in dem ein eigener Raum für Sie reserviert werden kann, damit Sie unter sich sind. Gut ist eine Rückzugsmöglichkeit, damit das Baby ungestört schlafen kann. Eine Alternative ist der Pfarrsaal, den manche Eltern für die Tauffeier anmieten.
Wen laden wir ein?
Darüber machen sich Eltern in der Regel lange vorher Gedanken. Manche möchten sich auf einen kleinen Kreis beschränken und nur die Paten und Großeltern einladen. Andere nutzen die Gelegenheit, mal wieder mit der ganzen Familie zusammen zu sein. Dies gilt vor allem, wenn einige Familienmitglieder weit entfernt wohnen. In diesem Fall wäre ein Taufwochenende schön – mit einem gemütlichen Beisammensein schon am Samstagabend. Neben der Familie gibt es aber auch Menschen, die den Eltern für den Lebensweg ihres Kindes besonders wichtig sind und die sie deshalb gern einladen möchten – etwa die alte Nachbarin, die das Baby regelmäßig spazieren fährt, die Tagesmutter oder enge Freunde der Familie. Laden Sie möglichst frühzeitig ein, damit die Gäste sich diesen Termin freihalten können. Auf die Einladungskarte gehören die genauen Ortsangaben und Uhrzeiten.
Die Tischdekoration sollte nicht zu aufwändig sein. Geschmackvoll sind Servietten, Kerzen und Blumenschmuck Ton in Ton oder in harmonischem Farbwechsel, etwa hellgrün - dunkelgrün, hellblau – dunkelblau, rosa – rot, orange – gelb oder lila – pink. Achten Sie darauf, die Blumensträuße möglichst niedrig zu halten. Hübsch sehen auch Efeuranken aus, die Sie mit einem farblich passenden Organza-Band umwinden. Den Mittelpunkt des Tisches bildet die Taufkerze. Sie lässt sich mit Hilfe von farbigen Wachplatten individuell gestalten. Es gibt Bastelhefte mit entsprechenden Anleitungen. Dort finden Sie auch Motive, Buchstaben und Zahlen, die Sie abpausen und auf die Wachplatten übertragen können. Die ausgeschnitten Wachsmotive werden dann ganz einfach auf die Kerze gedrückt. Wichtig sind auf jeden Fall der Name des Kindes und das Taufdatum.
Schön ist es, das Essen gemeinsam mit einem Lied oder Tischgebet zu beginnen. Vielleicht möchten Mutter oder Vater des Täuflings eine kurze Ansprache halten und sich bei den Paten und Großeltern bedanken.
Erinnerungen an die Taufe
Ein Fest lebt von schönen Erinnerungen – vor allem bei der Taufe. Denn das Kind bekommt ja selber nicht viel davon mit. Eine gute Idee: Sammeln Sie Fotos, Briefe der Paten und Großeltern an Ihr Kind, aber auch eine Einladungskarte sowie die Gebete und Lieder von der kirchlichen Tauffeier in einer Erinnerungsbox. Manche Eltern pflanzen ein Bäumchen und behängen es mit guten Wünschen für ihr Kind. Vielleicht legen Sie ein Album bei der Feier zu Hause aus. Informieren Sie Ihre Gäste vorher und bitten Sie sie, für Ihr Kind einen Taufspruch, ein Gebet oder einen kleinen Brief vorzubereiten. Vielleicht textet ja auch jemand ein Kinderlied oder schreibt eine kleine Vorlesegeschichte. Am Tauftag selber machen Sie von jedem Gast mit Ihrem Kind zusammen ein Foto und kleben es zusammen mit den Texten ins Album ein.
