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Besondere Namenstage im Jahreskreis

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Wer denkt am 31. Dezember bei der Silvesterbowle schon an den Namensgeber dieses Tages: Papst Silvester I. (li.) wird in Rom von Kaiser Konstantin empfangen.

Was bedeutet mein Name und wer steckt dahinter?

Martin hat am 11. November Geburtstag und Nikolaus am 6. Dezember. Das wissen sogar schon Kindergartenkinder. Denn diese Feste werden in ganz besonderer Weise gefeiert. Aber es gibt noch weitere große Feste, die an Heilige erinnern. Und bei manchen Vornamen haben Eltern bei der Suche nach dem Namenstag ihres Kindes sogar die Qual der Wahl.

Silvester baute den Petersdom

Dass am 4. Dezember die heilige Barbara gefeiert wird, ist vor allem in Bergbau-Gegenden bekannt. Denn sie ist die Schutzpatronin der Bergleute. Aber wer denkt am 31. Dezember beim Bleigießen oder bei der Silvesterbowle schon an den Namensgeber dieses Tages? Es ist Papst Silvester I. Kaiser Konstantin hatte im Jahr 313 ein Gesetz erlassen, das die Christen künftig schützte. Bislang waren sie wegen ihres Glaubens verfolgt und viele sogar getötet worden. Gemeinsam mit seiner Mutter Helena unterstützte Kaiser Konstantin die Kirche. Er wollte unbedingt, dass Silvester Papst wird. Denn dieser war ein kluger und gütiger Mann. Als Silvester davon hörte, versteckte er sich in einer Berghöhle. Er dachte, dass die Christen immer noch verfolgt würden. Aber Konstantin entdeckte Silvester und brachte ihn nach Rom, wo er zum Papst geweiht wurde. Silvester ließ später mit Unterstützung des Kaisers den Petersdom erbauen. Auf Abbildungen hält Silvester manchmal einen Ölbaumzweig in der Hand. Er ist das Symbol für Frieden und soll daran erinnern, dass Silvester in einer Zeit Papst war, in der Christen endlich ohne Angst und in Frieden leben konnten.

Wer ist eigentlich mein Namenspatron?

Was bedeutet mein Name und wer steckt dahinter? Wie hat sie oder er gelebt? Was ist das Besondere an dieser Person? Familien, die sich auf die Suche nach ihren Namenspatronen begeben, werden staunen. Denn bestimmte Namen leiten sich von verschiedenen Heiligen ab, zum Beispiel Johannes. Der Gedenktag von Johannes Bosco, dem Gründer des Ordens der Salesianer Don Boscos, ist am 31. Januar. Johannes von Gott wird am 8. März gefeiert, Johannes Nepomuk am 16. Mai, Johannes der Täufer am 24. Juni und der Apostel und Evangelist Johannes am 27. Dezember.

Es lohnt sich also, hier einmal genau nachzuschauen und sich mit den künftigen Namenspatronen eines Kindes auseinanderzusetzen. Sehr schnell fündig werden Familien im Namenstagkalender auf katholisch.de oder in Büchern über Heilige und Namenspatronen, etwa: Mein großes Buch der Heiligen und Namenspatrone von Vera Schauber und Michael Schindler, farbig illustriert von Martina Spinkova, 16,90 Euro, Don Bosco Verlag.
Von Margret Nußbaum
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