logo


E-Mail-Adresse *

Anrede 

Vorname

Nachname

Aktion wählen:
 Anmelden
 Abmelden

Angaben mit * sind Pflichtangaben.


Feste feiern  Seite drucken

Der heilige Dominikus

Der heilige Dominikus
© KNA
Während einer Prozession wird der Heilige Dominikus durch das italienische Dorf Cocullo getragen.

Am 8. August gedenken wir dem Gründer des Ordens der Dominikaner

Am 8. August haben Jungen Namenstag, die auf den Namen Dominik getauft wurden. Denn an diesem Tag denken wir an den Heiligen Dominikus, den Gründer des Ordens der Dominikaner.

Der Traum der Mutter

Auch in der Geschichte des Dominikus spielt – wie bei Jakob – ein Traum eine große Rolle. Denn kurz vor Dominikus’ Geburt um das Jahr 1170 in Spanien träumte seine Mutter, das Kind in ihrem Bauch sei ein kleiner Hund. Er trug eine brennende Fackel in der Schnauze. Als der kleine Hund zur Welt kam, setzte das Feuer der Fackel die ganze Welt in Brand.

Dominikus wurde Wanderprediger

Dieser Traum war kein Albtraum, sondern hatte eine besondere Bedeutung. Doch diese zeigte sich erst viel später. Dominikus hatte Theologie und Philosophie studiert. Auffallend waren nicht nur seine roten Haare, sondern auch sein starker Glaube an Gott. Dominikus war traurig, dass die Kirche über gewaltige Reichtümer verfügte, aber nichts mit den Armen teilte. Immer mehr Menschen wandten sich deshalb enttäuscht von der Kirche ab. Dominikus fasste einen Entschluss. Er suchte sich einige Gefährten. Gemeinsam zogen sie als arme Wanderprediger durch Spanien, Frankreich und Italien. Dominikus und seine Begleiter sprachen mit den Menschen und überzeugten sie davon, wieder zur Kirche zurückzukehren.

Dominikaner in der ganzen Welt

Im Jahr 1215 gründete Dominikus den Predigerorden der Dominikaner. Der Papst bat ihn, diesen Orden in der ganzen Welt zu verbreiten. Das kostete Dominikus viel Kraft, und er starb 1221 im Alter von etwa 50 Jahren. Das große Wachstum seines Ordens hat er nicht mehr miterlebt. Denn heute gibt es in der ganzen Welt Tausende Brüder und  Schwestern des Dominikanerordens. Die brennende Fackel aus dem Traum von Dominikus’ Mutter deutete schon damals darauf hin, dass Dominikus einmal mit seiner Begeisterung für den Glauben die ganze Welt anstecken würde.
Von Margret Nußbaum
zum Anfang zum Anfang
Das Internetportal der Katholischen Kirche in Deutschland
© Katholisch.de
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Katholisch.de-Redaktion