Gott vertreibt Gespenster

© katholisch.de, Susanne Mix
Laura bittet Gott, sie vor dem Bösen zu beschützen
Lieber Gott,manchmal, wenn ich nachts wach werde, habe ich Angst vor Gespenstern oder gefährlichen Monstern, die sich hinter der Gardine oder in einer Ecke meines Zimmers verstecken. Mama hat gesagt, es sind nur Schatten. Und vor denen müsse ich mich nicht fürchten. Aber sie weiß ja nicht, dass ich einmal mit Lukas heimlich einen Gruselfilm angeschaut habe.
Gestern fiel mir ein, wie ein Mann in dem Film die Monster und Gespenster in die Flucht geschlagen hatte. Er hat ihnen einfach ein Kreuz gezeigt. Vor dem hatten die Monster und Gespenster fürchterliche Angst, und sie verschwanden so schnell, wie sie gekommen waren.
Als gestern Nacht wieder ein Gespenst in meinem Zimmer war, nahm ich mein Kettchen mit dem Kreuz in die Hand und habe zu dir gebetet, lieber Gott. Und stell dir vor, das Gespenst war auf einmal verschwunden. Bestimmt hatte es Angst, weil du bei mir warst. Denn du bist größer und mächtiger als alles Böse in der Welt.
Lieber Gott, du bist bei mir und beschützt mich. Und stell dir vor: Heute habe ich gar keine Angst mehr. Denn ich weiß jetzt, dass du immer da bist – auch wenn alles um mich herum dunkel und unheimlich ist. Dafür danke ich dir.
Deine Laura
Von Margret Nußbaum
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