Was Eltern über Kinderkrippen wissen sollten

Kleinkinder brauchen immer eine feste Bezugsperson
Kindertagesstätten sind für viele berufstätige Mütter und Väter die beste Wahl. Denn die Einrichtungen bieten eine verlässliche Betreuung und eine gute Frühförderung ihrer Kinder.Schon die Kleinen lernen Regeln
Die Vorteile der Kinderkrippe: Hier kümmern sich ausgebildete Erzieherinnen um Ihr Kind. Es lernt mit und von anderen Kindern und wird nach den neuesten Erkenntnissen gefördert. Durch den Kontakt mit anderen Kindern lernt ihr Kleines soziales Verhalten und das Einhalten von Regeln. In der Kita gibt es darüber hinaus eine Fülle von gutem Spielmaterial, viel Bewegungsfreiheit und ein großes Außengelände zum Austoben.
Kein Versorgungsengpass, wenn die Erzieherin ausfällt
Ein Vorteil der Krippe gegenüber der Tagesmutter: Wird eine Erzieherin krank, springt eine Kollegin ein. Die Betreuung in der Krippe ist für Eltern also eine verlässliche Größe. Allerdings sind die meisten Kitas nicht so flexibel wie eine Tagesmutter. Es gibt feste Öffnungszeiten, die mit den Arbeitszeiten der Eltern zuweilen kollidieren können. Darüber hinaus müssen Sie damit rechnen, dass Ihr Kind vor allem in der Anfangsphase öfter krank wird. Denn die Ansteckungsgefahr ist umso größer, je mehr Kinder zusammen betreut werden.
Ein wichtiges Kriterium: der Betreuungsschlüssel
Achten Sie bei der Wahl der Kinderkrippe für Ihr Kind vor allem auch auf den Betreuungsschlüssel. Denn die Kleinen brauchen mehr Zeit und Zuwendung als Kinder über drei Jahren. Allein fürs Wickeln und Füttern muss mehr Zeit einkalkuliert werden. Eine Gruppe von zwölf bis 15 Kindern sollte mindestens von zwei Erzieherinnen betreut werden. Wichtig ist auch ein Blick auf die Personalfluktuation der Kita. Eine gute Einrichtung zeichnet sich nicht zuletzt auch dadurch aus, dass ihr Personal selten wechselt. Gerade Kleinkinder brauchen feste Bezugspersonen. Die Räume sollten überschaubar und mit gutem Spielmaterial ausgestattet sein. Hier geht Qualität über Quantität.
Der Beitrag richtet sich nach dem Einkommen der Eltern
Manche Krippen bieten altersgemischte Gruppen an. Hier werden Babys, Kleinkinder und Vorschulkinder zusammen betreut. Bei einer nicht zu großen Gruppe – maximal 15 Kinder – ist dagegen nichts einzuwenden. Die Kleinen lernen von den Großen, und die Großen üben sich in Rücksichtnahme und Geduld. Die Kosten für einen Krippenplatz sind von Kommune zu Kommune unterschiedlich und richten sich – wie die Kindergartenbeiträge - nach dem Einkommen der Eltern.
Für einen Krippenplatz bezahlen Eltern allerdings mehr als für einen Platz im Kindergarten. Denn der Betreuungsaufwand ist für die ganz Kleinen um ein Vielfaches höher. Essensgeld wird zusätzlich fällig. Zwischen den Elternbeiträgen von öffentlichen und privaten Einrichtungen liegen oft große Spannen. Private Kitas sind nämlich in der Regel teurer. Hinzu kommt: Das Jugendamt gibt oft – je nach Einkommen – Zuschüsse für öffentliche Kita-Plätze. Eine Nachfrage lohnt also immer.











