Erntedank
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Danken und nachdenklich werden
Am ersten Oktober-Sonntag feiern Christen Erntedank
Wenn die ersten Blätter fallen und die Sonnenblumen noch in voller Blüte stehen, feiern Christen Erntedank. Dieser Brauch stammt aus vorchristlicher Zeit, als die Menschen noch im Einklang mit der Natur lebten. Auch heute werden Altäre noch traditionell mit Ähren und Garben, Früchten und Blumen geschmückt. Mittlerweile stellen jedoch viele Gemeinden den Umweltschutz oder die Entwicklungshilfe in den Mittelpunkt des Festes.
Stichwort
Dank für die eingebrachte Ernte
Erste Hinweise für Erntedank-Brauchtum gibt es bereits aus dem dritten Jahrhundert
In den christlichen Kirchen besteht der Brauch, Altäre mit Ähren und Garben, Früchten und Blumen oder einem Erntekranz zu schmücken.
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Hintergrund
Die Bewahrung der Schöpfung
Das Erntedankfest hat in der Konsumgesellschaft wieder eine existenzielle Bedeutung bekommen
Obgleich die Christen im Vaterunser um das "tägliche Brot" beten, ist das Bewusstsein für dessen Wert in der Gesellschaft vielfach verloren gegangen.
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Brauchtum
Traditionen rund um Erntedank
Das Erntedankfest zeichnet sich traditionell durch vielfältiges Brauchtum aus
In vielen Regionen wird eine "Erntepuppe" hergestellt, die als "Opfergabe" auf dem Feld verbleibt. Zudem prägen Erntefeste mit Festessen und Tanz das Brauchtum.
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Predigt
"Natur nutzen, nicht ausnutzen"
Erzbischof Zollitsch äußert sich in einer Predigt zur Aktualität des Erntedankfestes
Was sich in allen Arbeitsfeldern zeigt, wird in der Landwirtschaft besonders deutlich: Menschliche Arbeit und das Wachstum der Natur wirken zusammen.
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