Die Entwicklung in Zahlen

Seit Mitte der 1970er Jahr geht die Zahl der Katholiken zurück
Seit den 1970er Jahren gibt es in der katholischen Kirche einen eindeutigen Trend: Bis auf einen einmaligen wiedervereinigungsbedingten Zuwachs im Jahr 1990 ist die Zahl der Katholiken in Deutschland seit 1974 kontinuierlich rückläufig. 2007 gab es in Deutschland knapp 25,5 Millionen Katholiken, 2000 waren es noch rund 26,8 Millionen.Laut den aktuellen Zahlen der Deutschen Bischofskonferenz nahm 2007 erstmals seit vier Jahren die Zahl der Kirchenaustritte wieder zu. Laut der Statistik verließen 93.667 Menschen die katholische Kirche, 2006 hatte die Zahl der Austritte noch bei 84.389 gelegen.
Die Zahl der Neueintritte und Wiederaufnahmen in die katholische Kirche lag 2007 zusammengenommen bei 15.089. Dies bedeutete gegenüber 2006 einen Rückgang um 691. Anders als die von Jahr zu Jahr stark schwankenden Austrittszahlen ist die Zahl der Neueintritte und Wiederaufnahmen jedoch seit Jahren weitgehend stabil.
Die allgemeine abnehmende Entwicklung bei der Zahl der Kirchenmitglieder hat vor allem zwei Gründe. Zum einen werden aufgrund der Altersstruktur jährlich mehr Menschen bestattet als durch Taufen neu hinzukommen. Außerdem treten im Jahr mehr Menschen aus der Kirche aus als durch Eintritte aus anderen Kirchen oder durch die Wiederaufnahme von zuvor ausgetretenen Personen dazu kommen.
