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Ökumenischer Kirchentag 10.11.08 Seite drucken

Koordinationsbüro nimmt Arbeit auf

© KNA
2010 der Ort des 2. Ökumenischen Kirchentages: Die bayerische Landeshauptstadt München

Ab Dezember gemeinsame Homepage von Erzbistum und Landeskirche

München - Der für den 12. bis 16. Mai 2010 in München angekündigte 2. Ökumenische Kirchentag kommt jetzt auch in den Pfarreien und Dekanaten der gastgebenden Erzdiözese München und Freising auf Touren. Für die Erzdiözese, die gemeinsam mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern Gastgeberin des Ökumenischen Kirchentages sein wird, hat am Montag ein eigenes Koordinationsbüro im Erzbischöflichen Ordinariat München die Arbeit aufgenommen.

Im Auftrag des Ökumenereferenten des Erzbistums, Ordinariatsrat Armin Wouters, der auch Beauftragter des Erzbistums für den Kirchentag ist, arbeiten der Projektberater Anselm Kirchbichler und der promovierte Theologe Florian Schuppe, ein Pastoralassistent, in dem Büro. Kirchbichler hatte bereits das Koordinationsbüro zur Vorbereitung und Durchführung des Besuches von Papst Benedikt XVI. in Bayern im September 2006 geleitet.

Das Büro im Zentrum Münchens (Pacellistraße 8) soll die verschiedenen Aktionen im Erzbistum im Vorfeld und beim Ökumenischen Kirchentag vernetzen sowie die Vorbereitung und die Planung des Beitrags der Erzdiözese zum Kirchentag unterstützen. Die Mitarbeiter des Büros stehen den Pfarreien, Dekanaten und kirchlichen Verbänden des Erzbistums für Fragen und Informationen zur Verfügung (Telefon 089/2137-2363 und -2367, Fax 089/2137-2260).

Ordinariatsrat Wouters äußerte in einem Schreiben an alle Pfarreien der Erzdiözese, er erwarte eine gute Zeit der Vorbereitung, die dazu beitragen solle, die zahlreichen ökumenischen Initiativen und Ideen weiter zu stärken, damit der Ökumenische Kirchentag 2010 „das ökumenische Miteinander vertieft und in positiver Erinnerung bleibt“. Er kündigte an, dass ab Dezember die Erzdiözese und die Landeskirche als Gastgeber über eine gemeinsame Homepage informieren würden (www.bayern-oekumenisch.de).

Schon jetzt sollen sich vor allem die Pfarreien mit ihrer Terminplanung auf das Datum des Kirchentages einstellen und andere Veranstaltungen darauf abstimmen, heißt in dem an die Pfarreien gerichteten Schreiben. Besonders gefragt seien die Pfarreien aus dem ganzen Erzbistum für einen von den beiden Gastgebern am ersten Tag veranstalteten „Abend der Begegnung“. Dafür würden Tausende von Helferinnen und Helfern gebraucht.

Wichtig sei es auch, in den pfarrlichen Planungen den organisatorischen Bedarf der Gästebetreuung zu bedenken. Die erwarteten mehr als 100.000 Teilnehmer des Kirchentages würden in Schulen und Privatquartieren der Region München untergebracht. Für die Unterbringung in den Schulen komme auf die katholischen Pfarreien und ihre ökumenischen Partner eine tragende Rolle zu.

Ausdrücklich weist Wouters in dem Schreiben an die Pfarreien darauf hin, dass der Kirchentag nicht nur aus organisatorischer Arbeit lebe, sondern auch inhaltlich die Chance biete, sich mit christlicher Verantwortung im 21. Jahrhundert und einem gemeinsamen ökumenischen Engagement auseinanderzusetzen. Der Beauftragte für den Kirchentag teilte mit, gemeinsam mit der Landeskirche und den anderen in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (AcK) vertretenen Kirchen und Gemeinschaften werde ein Vorbereitungsjahr unter dem Motto geplant „Auf dem Weg zum Ökumenischen Kirchentag“.

Dazu werde es eine zentrale ökumenische Veranstaltung geben. Wouters regte eine „breite inhaltliche Auseinandersetzung“ zum Kirchentag in den Pfarreien an. Sie sollten den Kirchentag jetzt schon in den Blick nehmen, damit ihnen desto mehr Freiraum für kreative Ideen bleibe. Auch sei es sinnvoll, sich jetzt schon mit evangelischen, orthodoxen oder auch freikirchlichen Partnergemeinden zu vernetzen.

Bearbeitet von katholisch.de

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