Katholische Büros

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Schnittstelle zur Politik
Die Katholischen Büros sind eine wichtige Verbindungs- und Informationsstelle zwischen Kirche und Politik. Über die Büros treten Bischöfe mit Landesregierungen, Ministerien, der Bundesregierung, Parteien und gesellschaftlichen Verbänden in Kontakt. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, auf den Gebieten der Politik, Gesellschaft sowie Gesetzgebung eine einheitliche Auffassung der katholischen Kirche nach außen darzustellen und zu vertreten.Das geschieht zum Beispiel durch Stellungnahmen bei Gesetzesanhörungen und durch Vorbereitung, Prüfung und Abschluss von Verträgen und Vereinbarungen. Außerdem finden regelmäßige Treffen, Hintergrund- gespräche und Diskussionsforen zwischen Vertretern aus Kirche und Politik statt. Die Arbeit der Katholischen Büros soll so zu einem dialogischen und vertrauensvollen Verhältnis zwischen Staat und Kirche beitragen.
Vertretung in den Bundesländern
Neben dem Katholischen Büro in Berlin, das für die Bundespolitik zuständig ist, gibt es in jedem Bundesland ein Katholisches Büro, das die Verbindung zur Landesregierung hält. Die Landesbüros befassen sich unter anderem mit gemeinsamen Aufgaben von Staat und Kirche, die in die Zuständigkeit der einzelnen Bundesländer fallen. Dazu gehört das gesamte Unterrichts- und Bildungswesen vom Kindergarten bis zur Universität und vor allem der Religionsunterricht und die Katholisch-Theologischen Fakultäten der staatlichen Universitäten. Alle Aufgaben werden in Verträgen zwischen Staat und Kirche, den so genannten Konkordaten, geregelt. zum Anfang

