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Pilgerstätten  Seite drucken

Das Gebet mit den Füßen suchen...

Pilgernde Menschen in der Natur.
© katholisch.de
Im Bistum Münster können Pilger zwischen 25 verschiedenen Wallfahrtsorten als Ziel wählen.

Im der Diözese Münster gibt es 25 Wallfahrts- und Gedenkorte

"Beten mit den Füßen", "Aufbruch zu neuen Ufern" oder "der Weg ist das Ziel"... Die Untertitel der Wallfahrt sind so vielfältig wie die Gründe, warum sich Menschen zu besonderen Glaubensorten aufmachen.

Die Wallfahrt gilt als Urgebärde der Menschen. Sie ist verbunden mit der Sehnsucht, dem Glauben Ausdruck zu verleihen, eine spürbar religiöse Wirklichkeit zu schaffen. Die Menschen suchen Orte auf, an denen sie sich dem verkündeten Heil besonders nah fühlen. 

Heilige Orte gibt es schon seit den urchristlichen Zeiten - Stätten, an denen Christus gewirkt hat, an denen die Apostel handelten oder an denen die Heiligen Station machten: das Heilige Land, Fatima, Santiago de Compostela, Lourdes... Die vielen Wallfahrtswege finden ihre Gemeinsamkeit in der Stille, der Meditation und den Gebeten der Menschen.

Im Bistum Münster gibt es 25 große und kleine Wallfahrts- und Gedenkorte, zu denen sich die Menschen aufmachen, neue Erfahrungen zu sammeln. Dabei suchen sie die Einkehr wie das Gespräch mit den anderen.

Alljährlich besuchen nach Schätzungen der Pilgerkommission der Diözese Münster rund 1,5 Millionen Gläubige die Wallfahrts- und Gedenkorte des Bistums. Allein der Marienwallfahrtsort in Kevelaer zählt jedes Jahr mehr als 800.000 Wallfahrer, die zum Gnadenbild der "Trösterin der Betrübten" pilgern. Kevelaer ist damit nach Altötting in Bayern der zweitgrößte Wallfahrtsort Deutschlands.

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