logo


E-Mail-Adresse *

Anrede 

Vorname

Nachname

Aktion wählen:
 Anmelden
 Abmelden

Angaben mit * sind Pflichtangaben.


Grußwort 17.01.2011 Seite drucken

"Familie ist Kirche im Kleinen"

Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst
© Bistum Limburg
Der neue Familienbischof Franz-Peter Tebartz-van Elst

Botschaft des neuen Familienbischofs Tebartz-van Elst zum Familiensonntag 2012

Als neuer Vorsitzender der Kommission für Ehe und Familie (XI) der Deutschen Bischofskonferenz grüße ich Sie auf diesem Weg sehr herzlich. Zugleich freue ich mich, dass ich Ihnen die familienpastorale Arbeitshilfe zum Familiensonntag am 15. Januar 2012 unter dem Motto "Ehe und Familie – Liebe miteinander leben. Alle ziehen an einem Strang?" vorstellen kann.

"Alle ziehen an einem Strang", sagt man, wenn man ausdrücken will, dass sich alle solidarisch für eine gemeinsame Sache einsetzen. Der Apostel Paulus begreift das als ein Gebot unseres Glaubens: "Einer trage des anderen Last …" (Gal 6,2). In Bezug auf die Familie ist dieser Gemeinschaftsaspekt von zweifacher Bedeutung:

Zur Person

Franz-Peter Tebartz-van Elst ist seit Oktober 2011 neuer Vorsitzender der Kommission für Ehe und Familie bei der Deutschen Bischofskonferenz. Er ist zudem Bischof der Diözese Limburg.
Die Familie ist der erste 'Erfahrungsraum' des Lebens: in ihr können Kinder lernen, wie sich Menschen treu, verlässlich, geduldig und rücksichtsvoll begegnen. Sie erfahren zugleich, dass die Weitergabe des Lebens nicht eine Begrenzung eigener Möglichkeiten ist, sondern eine Vollendung der einzigartigen menschlichen Fähigkeit zur frei bekannten, treuen Liebe. Diese Erfahrungen und Werte machen die Familie zu Glaubensgemeinschaften und zur "Kirche im Kleinen" (ekklesiola). In ihnen "erlernt" die nächste Generation den Glauben der Eltern. In Familie wird erfahrbar, was auch durch schwere Zeiten getragen hat und zum gemeinsamen Bekenntnis geworden ist. Familien sind auch Lebensgemeinschaften, die Werte und Prinzipien vermitteln. In der Familie werden Entschiedenheit für den Partner und für die Kinder, Unkündbarkeit, Verlässlichkeit, Solidarität und Rücksichtnahme erfahren, erlernt und täglich vorgelebt; – Werte, die die Familie zur "Keimzelle der Gesellschaft" machen.

Familie als Ort der Solidarität

Ein Leben in der Familie hat nach wie vor für die meisten Menschen in unserem Land einen besonders hohen Stellenwert. Dennoch müssen wir feststellen, dass dies aus verschiedenen Gründen vielfach erschwert ist. Die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft entscheidet sich besonders an der Frage der Familie: Ein familienfreundliches Klima ist zugleich ein menschenfreundliches Klima.

Familien brauchen Solidarität. Hier gilt es kirchlich und gesellschaftlich "an einem Strang zu ziehen", damit sie ihre besondere Berufung verwirklichen können. Weil die Familie ein besonderer Ort der Solidarität ist, hat sie selbst besondere Solidarität verdient. Um beide Aspekte geht es am Familiensonntag 2012, der sich als eine Ermutigung zu gelebter Solidarität in Familien und für Familien versteht.

Für Ihr Engagement in der Ehe- und Familienpastoral wünsche ich Ihnen Gottes Segen!

Ihr Franz-Peter Tebartz-van Elst

zum Anfang zum Anfang
AudioAudio
Audiofrequenz
Installieren Sie den Flashplayer um die Medien abzuspielen.

Familie ist in

Kirche stellt Familie und ihren Alltag in den Fokus des Familiensonntages
Bild: © Wladimir Wetzel/Keo/Fotolia.com
Bildergalerie
Mutter in Stress, beim Kochen, Telefonieren und Kinderhüten

Planung ist das A und O

Wie Eltern und Kinder den Familienalltag meistern

Bildergalerie »
Bild: © Kzenon/Fotolia.com
Das Internetportal der Katholischen Kirche in Deutschland
© Katholisch.de
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Katholisch.de-Redaktion