Geschichte
Wer hat die Kirchensteuer "erfunden"?
Nach der Säkularisation musste die Kirche unterstützt werden
Die Steuer war keine Idee der Kirchen. Vielmehr führte der Staat die Steuer im 19. Jahrhundert ein.
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Zahlen und Fakten
Wie hoch ist die Kirchensteuer?
Zu den unterschiedlichen Formen und Regelungen
Acht bis neun Prozent der Lohn- und Einkommensteuer entfallen auf die Kirchensteuer. Ob und wie die Steuer erhoben wird entscheiden Region und Lebenssituation.
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Steuerzahler
Wer muss Kirchensteuer zahlen?
Nur knapp ein Drittel der Kirchenmitglieder sind abgabenpflichtig
Es muss nur derjenige Kirchensteuer zahlen, der auch ein zu versteuerndes Einkommen hat.
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Kirchensteuerräte
Wer entscheidet über die Verwendung?
Die Verwaltung der Finanzen findet auf Ebene der Bistümer statt
Der Kirchensteuerrat verabschiedet den Haushaltsplan und kontrolliert die Verwendung der Steuermittel.
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Verteilung
Wohin fließt das Geld?
Die Kirchensteuer wird für den dreifachen Auftrag der Kirche eingesetzt
Der kostenintensivste Bereich ist die Gemeindearbeit in den Pfarreien.
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Recht
Welche rechtliche Grundlage hat die Kirchensteuer?
Das Recht auf Kirchensteuer steht im Grundgesetz
Das "Gesetz, die Besteuerung für allgemeine kirchliche Bedürfnisse betreffend" vom 18. Juni 1892 bildete die erste Grundlage für die Kirchensteuer.
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Pro
Wo liegen die Vorteile der Kirchensteuer?
Planungssicherheit und Unabhängigkeit
Kirchen können Angebote machen, die sonst der Staat übernehmen müsste, zum Beispiel finanzieren sie Kindergärten, Krankenhäuser und Altenheime.
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