Gelübde
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Freiheit für den Dienst
Das Gelübde ist ein feierliches und freiwilliges Versprechen gegenüber Gott
Jedes Staatsoberhaupt legt vor seinem Amtsantritt einen öffentlichen Eid auf die Verfassung ab. Etwas ähnliches gibt es auch im Christentum: das Gelübde. Bis heute legen alle Ordensleute in der katholischen Kirche ein Gelübde ab: entweder zeitlich befristet oder – wie bei den meisten Orden nach einer Probezeit – ein Leben lang.
Wesen + Begriff
"Wer es fassen kann, der fasse es"
Im Gelübde verpflichten sich Ordensleute dazu, arm, ehelos und gehorsam zu leben
"Wer sich in Gelübden fest bindet, hat für sich eine Verbindlichkeit geschaffen, die ihn freier, entschiedener und zielstrebiger macht", so der Jesuit Stephan Kiechle.
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Historie
Die Herausforderung des Gelübdes
Die katholische Kirche hält bis heute an der Verbindlichkeit der Gelübde fest
Das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965) hat die Gelübde wieder stärker an die Botschaft und die Lebensweise Jesu ausgerichtet.
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Interview
"Meine eigenen Hände sind leer"
Die Priorin des Kölner Karmel Maria vom Frieden im Gespräch über das Gelübde
"Von außen betrachtet, scheinen die Gelübde zunächst immer nur mit Einschränkungen verbunden zu sein", so Schwester Mirjam im Gespräch.
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Klosteraustritt
Vom Scheitern der "Ewigkeit"
Das Ende einer Vision: Auch ein für die Ewigkeit gegebenes Gelübde kann scheitern
Ein Gelübde soll der Segen für ein klösterliches Leben sein. Doch was, wenn der Schwur nicht hält? Gibt es Regeln für einen geordneten Klosteraustritt?
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