Ankündigung der Geburt Christi

Am 25. März gedenken Christen der Verkündigung an die Gottesmutter Maria
Das Fest Verkündigung des Herrn - früher Verkündigung der Gottesmutter, Fest Mariä Verkündigung - am 25. März ist ausgelöst vom Fest der Geburt Christi am 25. Dezember. Genau neun Monate zuvor memoriert die Kirche die Verkündigung des Engels an Maria und ihre Antwort: "Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast." Im 6. Jahrhundert in der Ostkirche gefeiert, wird das Fest im 7. Jahrhundert von der Westkirche übernommen.Heute wird auch dieses Fest nicht mehr als Marien-, sondern als Herrenfest gerechnet. Der Charakter des Tages als Christusfest hält auch die evangelische Bezeichnung Tag der Ankündigung der Geburt des Herrn fest. Andere Bezeichnungen für diesen Tag: Frauentag als sie verbodescheftet wart, Frauentag der Verkündigung, Frauentag in der Fasten, Marien empfanginge in der vasten, Marien engelgruss, Merzmesse, Plogmariendach.
Christus als Sonne und aufgehendes Licht
Passend zum Festtag wurde früher am Vortag, dem 24. März, des Verkünders und Engels Gabriel gedacht. Der Gedenktag wurde auf den 29. September verlegt. Da Christus als Sonne und aufgehendes Licht gedeutet wurde, galt Maria Verkündigung, wenn die Geburt Christi verheißen wird, als Tag der Wiedergeburt des Lichtes, was die Natur in ihrem Jahreslauf eindrucksvoll bestätigte.
Noch einmal werden Frühlingsbräuche ausgeübt. Zeitweise und in bestimmten Gegenden galt der Tag als eigentlicher Frühlingsanfang. Die zum Frühjahr aus dem Süden heimkehrende Schwalbe gilt als das der heiligen Maria und Gottesmutter gewidmete Tier.
