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Gemeinsame Aktion der christlichen Kirchen

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Die Woche für das Leben ist ein wichtiges Element der Ökumene.

Die Woche für das Leben wird seit 1991 jedes Jahr begangen

Die Woche für das Leben ist eine gemeinsame Initiative der Deutschen Bischofskonferenz und des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland und wird seit 1991 jedes Jahr begangen. Das Jahresmotto für 2009 lautet: "Gemeinsam mit Grenzen leben". Die Aktionswoche findet vom 25. April bis zum 2. Mai statt; bundesweit eröffnet wird sie in Lüneburg.

Mit der Woche für das Leben wollen die Kirchen einen Beitrag zur Bewusstseinsbildung für den Wert und die Würde des menschlichen Lebens leisten. Indem die Aktionswoche auf die vielfältigen Gefährdungen des menschlichen Lebens hinweist, will sie Menschen in Kirche und Gesellschaft für die Schutzwürdigkeit und Schutzbedürftigkeit menschlichen Lebens in allen seinen Phasen sensibilisieren.

In einem Dreijahreszyklus wird eine Thematik mit jährlich wechselnden Schwerpunkten behandelt. Die Bandbreite der Themen ist dabei so groß wie das Leben selbst: Es geht um die Wertschätzung des Lebens im Alter, um den Umgang mit behinderten, kranken oder pflegebedürftigen Menschen, um den Einsatz für eine kinderfreundliche Gesellschaft, um den besonderen Schutz ungeborenen Lebens, um Fragen der Bioethik, um Chancen und Grenzen der modernen Medizin, um die Bewahrung der Schöpfung oder den Schutz von Ehe und Familie.

In den Jahren 2008 bis 2010 steht die Woche für das Leben unter der Dreijahresüberschrift "Gesund oder krank – von Gott geliebt". Während im ersten Jahr unter dem Titel "Gesundheit - höchstes Gut" der vorherrschende Gesundheitsbegriff kritisch hinterfragt wurde, soll im zweiten Jahr auf die unabdingbare Verpflichtung christlicher Ethik zur Solidarität mit kranken und behinderten, mit sterbenden und verzweifelten Menschen hingewiesen werden.

Auch unter den Bedingungen einer hoch spezialisierten und ausdifferenzierten Gesellschaft, die in der Lage ist, die meisten medizinischen und sozialen Herausforderungen zu meistern, ist diese Erinnerung nicht überflüssig. In den Begleitmaterialien und auf der Internetseite soll Raum für die Darstellung eines gelungenen Miteinanders geschaffen werden.

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