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Die Beatles und die Mutter Gottes

In einem Lichtermeer wird die Marienfigur durch die Straßen getragen
© Reuters
Die Mutter Gottes wird von vielen Gläubigen verehrt. Auch die berühmte Popband "The Beatles", die vielleicht deine Eltern oder Großeltern toll fanden, haben Maria ein Lied gewidmet.

Laura und Lukas lernen viel über Jesus' Mutter Maria

Endlich Wochenende! Laura kann es kaum abwarten. Denn sie darf am Samstag bei Oma und Opa im Garten zelten. Auch Lukas ist eingeladen.

Opa spielt auf der Gitarre

Nach dem Grillen sitzen die vier noch am Holzkohlenfeuer zusammen. Der Großvater holt seine Gitarre. "Spiel doch noch mal dein Lieblingslied!", fordert Laura ihren Opa auf. Der lässt sich nicht lange bitten, greift in die Saiten und singt zu den Gitarrenklängen "Let it be" von den Beatles:

When I find myself in times of trouble,
Mother Mary comes to me,
speaking words of wisdom: Let it be.
And in my hour of darkness
she is standing right in front of me,
speaking words of wisdom: Let it be.

Lass es gut sein!

Laura und Lukas klatschen begeistert Beifall. "Wollt ihr wissen, warum das mein Lieblingslied ist?", fragt der Großvater. Klar! Laura und Lukas können es kaum erwarten, mehr zu erfahren. "Zuerst übersetze ich es einmal – aber nicht wortwörtlich, sondern so, dass ihr es besser versteht."

Und er beginnt: "Wenn ich Probleme habe und weder ein noch aus weiß, wenn es um mich herum ganz dunkel wird, kommst du, Gottesmutter Maria, zu mir. Du bist sehr klug und sprichst voller Weisheit zu mir: Lass es gut sein, lass es geschehen! Ich bleibe bei dir."

Vertrauen wir wirklich auf Gott?

"Warum ist Maria denn so weise?", möchte Lukas wissen. "Sie hat sich schon als junge Frau Gott ganz zur Verfügung gestellt. Maria antwortete dem Engel, der ihr die Geburt von Jesus ankündigte: 'Ich bin die Magd des Herrn. Was du gesagt hast, soll geschehen. Ich vertraue Gott und weiß, dass er alles gut machen wird.'"

"Aber wir vertrauen doch alle auf Gott", meint Laura. Da meldet sich die Großmutter zu Wort: "Wirklich immer und in jeder Lebenslage?", fragt sie. Laura überlegt und meint dann: "Na ja, meistens. Aber vielleicht doch nicht immer. Manchmal bin ich so traurig oder sauer, dass ich bestimmt auch wütend auf Maria wäre, wenn sie mir sagen würde: 'Lass es einfach geschehen!'"

Maria spricht mit Jesus

Da lacht die Großmutter und meint: "Maria kennt dich. Sie weiß auch, wann es besser ist zu schweigen. Aber sie ist trotzdem bei dir und spricht mit Jesus über dich, etwa so: 'Weißt du noch, wie wütend du damals auf mich warst, als ich nicht verstand, warum du so lange im Tempel geblieben bist?

Und nun ist Laura wütend auf ihre Mama. Was meinst du: Wir beide könnten ihr doch helfen, wieder klarer zu denken und mit ihrer Mama zu reden. Und wir könnten ihrer Mutter helfen, Laura besser zu verstehen und in Zukunft vielleicht einen Kompromiss zu finden.'"

Von Margret Nußbaum
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