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Dan Brown und sein Werk

Schriftsteller Dan Brown
© Bastei & Lübbe
Erfolgsautor Dan Brown.

Mit dem Roman "Sakrileg" gelang Brown 2003 der Durchbruch

Der amerikanische Autor Dan Brown gehört zu den erfolgreichsten Schriftstellern der Welt. Er wurde am 22. Juni 1964 in Exeter im US-Bundesstaat New Hampshire geboren. Sein Vater war Mathematikdozent, die Mutter Kirchenmusikerin. Die beiden Pole Wissenschaft und Religion, die sich aus den Berufen der Eltern ergaben, beschäftigten den Autor seit seiner Kindheit und prägen auch seine Bestseller.

Nach seinem Englisch- und Kunstgeschichte-Studium schlug Brown zunächst in Kalifornien eine Laufbahn als Sänger und Pianist ein. 1993 kehrte er jedoch nach New Hampshire zurück, um als Englischlehrer an seiner alten Schule zu unterrichten. Mitte der neunziger Jahre wandte er sich der Schriftstellerei zu, um sich seiner Faszination für Geheimkodes, Spionagethriller und der Symbologie in Wissenschaft und Religion hinzugeben.

Mit seinem Romandebüt "Digital Fortress" (1998) legte Dan Brown das meistverkaufte E-Book der USA vor. Es erschien erst im Jahr 2005 unter dem Titel "Diabolus" auf Deutsch und dreht sich um die Verschlüsselungspraktiken des US-Geheimdienstes NSA und einen geheimen Super-Computer, der in der Lage ist, innerhalb kürzester Zeit jeden Code zu knacken.

Browns zweiter Roman "Angels and Demons" aus dem Jahr 2000 handelt erstmals von der katholischen Kirche und führt direkt in den Vatikan zur Zeit einer Papst-Wahl. Es geht um die Geheimgesellschaft der "Illuminati", die einen finsteren Plan verfolgt und aus dem Labor eines ermordeten Kernforschers Antimaterie entwendet, um die Welt zu zerstören.

Harvard-Professor als Held

In dem Roman betritt erstmals die Heldenfigur des Robert Langdon die Bühne, der sich als Harvard-Professor für Ikonographie und religiöse Kunst mit der der Erzählung zu Grunde gelegten Symbologie auseinander setzt. Auf Deutsch erschien der Roman im Jahr 2003 unter dem Titel "Illuminati".

Mit dem 2001 aufgelegten Roman "Deception Point" (auf Deutsch "Meteor" im Jahr 2003) kehrt Brown in die Welt der Geheimdienst-Intrigen und der Wissenschaft zurück. Dabei entdeckt die NASA mit Hilfe modernster Satelliten-Technologie in der Arktis einen Meteor von ungewöhnlicher Größe, der zudem den Beweis für außerirdisches Leben zu bergen scheint.

Der eigentliche Durchbruch gelang Brown allerdings mit dem 2003 erschienenen Thriller "The Da Vinci Code", der auf Deutsch im Jahr 2004 unter dem Titel "Sakrileg" herauskam. Dabei geht es um das angebliche Geheimnis, dass Jesus mit Maria Magdalena ein Kind zeugte, dessen Nachkommen bis in die heutige Zeit leben. Dieses Geheimnis versucht die katholische Kirche und insbesondere das Opus Dei mit allen Mitteln zu hüten.

Der Weltbestseller, der in mehr als 40 Sprachen übersetzt wurde, wurde bislang rund 50 Millionen Mal verkauft und im Jahr 2006 mit Tom Hanks in der Hauptrolle verfilmt. In der Folge stürmten auch die übrigen Romane von Dan Brown die internationalen Bestseller-Listen. Dan Brown ist mit einer Malerin und Kunsthistorikerin verheiratet, die ihn bei seinen Recherchen für die Romane unterstützt. Das Paar lebt im US-Bundesstaat New England.

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