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Unterstützung von Promis und Bevölkerung

Bundespräsident Horst Köhler und Bundesjugendministerin Ursula von der Leyen
© Bundesregierung/Laurence Chaperon/Bundesministerium
Zwei von zahlreichen prominenten Unterstützern: Bundespräsident Horst Köhler und Bundesjugendministerin Ursula von der Leyen.

Zum Gelingen der Projekte brauchen die Jugendlichen Hilfe

Bundespräsident Horst Köhler, Bundesjugendministerin Ursula von der Leyen, DFB-Präsident Theo Zwanziger und der Kabarettist Herbert Knebel: Das sind vier der zahlreichen Prominenten, die die 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) unterstützen. Zahlreiche bekannte Politiker, Bischöfe, Sportler oder Künstler stellen sich als Paten, Schirmherren oder Freunde in den Dienst der Aktion. Gleichzeitig ruft der BDKJ die Bevölkerung im Aktionsgebiet zur tatkräftigen Mithilfe auf.

Zement und Tenor gesucht

Zum Gelingen der bundesweit fast 3.000 gleichzeitig laufenden sozialen Projekte brauchen die Kinder und Jugendlichen jede erdenkliche Unterstützung. Von einer Ladung Zement über die fachmännische Beratung beim Erstellen eines kindgerechten Stadtführers bis hin zur Suche eines Tenors zur Aufführung einer Benefizoper - alles ist möglich und hängt von der Aufgabe der Gruppe vor Ort ab. Diese senden ihre Hilferufe unter anderem über die Homepage der Aktion. "Jeder, der die Aktion unterstützen will, kann dort sehen, wo in seiner Umgebung Hilfe nötig ist", so Bianka Mohr, BDKJ-Diözesanvorsitzende aus Mainz, für die Organisatoren. "Damit kann jedes Projekt zu einer Solidaritätsaktion Vieler werden."

In ihren jeweiligen Sendegebieten unterstützen die öffentlich-rechtlichen Radiosender HR3, SWR3 und SR die 72-Stunden-Aktion als Aktionsradios. Während der 72 Stunden senden sie neben Reportagen über die laufenden Projekte auch Hilfe-rufe und Musikwünsche der Gruppen.

Lob vom Bundespräsidenten

"72 Stunden sind genügend Zeit, um an vielen Orten vielen Menschen eine Freude zu machen, solidarisch zu sein mit Bedürftigen und andere zu motivie-ren, mitzumachen", lobt Bundespräsident Horst Köhler in seinem Grußwort den Einsatz der Teilnehmenden. Ob in Kindergärten, Schulen oder Umweltschutzprojekten, Altenheimen, Krankenhäusern, Jugendtreffs oder Gemeindeeinrichtungen: "Wenn an einem Ort der Anfang gemacht ist, kom-men schnell weitere Helfer hinzu, machen mit und verhelfen damit einer guten Idee zum Erfolg", so Köhler.

Auch Bundesjugendministerin Ursula von der Leyen motiviert in ihrem Grußwort die Aktiven. Kabarettist Herbert Knebel steht in seiner Heimatstadt Duisburg Pate, Bundestagspräsident Norbert Lammert für ein Projekt in Bochum. DFB-Präsident Theo Zwanziger hat eine Videobotschaft gesendet und überreicht in Limburg am Schluss die Urkunden. Bettina Wiegmann, Weltmeisterin und Ehrenspielführerin der Fußballnatio-nalmannschaft der Frauen, ist Schirmherrin in der Eifel.

Nachhaltige Wirkung

Schon jetzt ist der BDKJ überzeugt, dass die Sozialaktion nachhaltig Wirkung zeigen wird. "72 Stunden sind mehr als drei Tage", so BDKJ-Bundesvorsitzender Dirk Tänzler. Jedes Projekt wird zusammen mit konkreten Partnern wie etwa Schulen, Kindergärten oder Senioreneinrichtungen gemacht, mit denen die Jugendlichen auch weiter in Kontakt bleiben. Die Kooperationen mit Einrichtungen und Institutionen einerseits und die Verlässlichkeit katholischer Jugendverbandsarbeit andererseits würden Nachhaltigkeit garantieren, so Tänzler.

"Die Stärke der katholischen Jugendverbandsarbeit ist ihre Verbindlichkeit. Ohne ein dauerhaftes Engagement wäre die Aktion gar nicht möglich. Regelmäßigkeit und soziales Engagement sind selbstverständlich in der kirchlichen Jugendarbeit. Das wird so bleiben, gerade wenn es Projekte gibt, mit denen sich die Jugendlichen identifizieren, wie bei der 72-Stunden-Aktion."

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