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Sozialenzyklika Caritas in veritate
"Caritas in veritate"
Bild: © katholisch.de

Die dritte Enzyklika von Benedikt XVI.

Die erste Sozialenzyklika des deutschen Papstes

Die erste Sozialenzyklika von Benedikt XVI. beschäftigt sich mit den Folgen der Globalisierung und der Wirtschafts- und Finanzkrise für das menschliche Zusammenleben. Eigentlicher Anlass war der 40. Jahrestag von "Populorum progressio", einer Sozialenzyklika Pauls VI. aus dem Jahr 1967. Die Enzyklika wurde mehrfach aktualisiert und schließlich am 7. Juli 2009 veröffentlicht.

Inhalt

Sozialenzyklika

Caritas in veritate – Die Kernsätze

Lupe vergrößert das Wort Gott

Zum Inhalt der neuen Sozial- enzyklika von Papst Benedikt

"Die Vorstellung von einer Welt ohne Entwicklung drückt Misstrauen gegenüber dem Menschen und Gott aus."
Bild: © KNA
Interview

"Es gibt keine moralfreien Räume"

Professorin Marianne Heimbach-Steins

Sozialethikerin Heimbach-Steins über die Wirkung der Enzyklika

Der päpstliche Appell werde sicherlich auch von Politik und Wirtschaft vernommen, so die Bamberger Professorin.
Bild: © Universität Bamberg
  
"Caritas in veritate"

Entwurf für eine neue Weltordnung

Papst Benedikt XVI. sitzt am Schreibtisch.

Papst plädiert für ganzheitliche Entwicklung des Menschen

Überraschend konkret geht der Papst auf die Verzerrungen und Missstände in den Wirtschafts- und Finanzsystemen ein.
Bild: © KNA
Inhalt

Papst schlägt politische Weltautorität vor

Papst Benedikt XVI.

Papst beschäftigt sich in Sozial- enzyklika mit Globalisierung

Eine Weltinstanz zur Steuerung der Globalisierung sei nötig, um die Weltwirtschaft zu lenken, so der Papst in dem Schreiben.
Bild: © KNA
  
Papst

"Keine technische Anleitung"

Papst Benedikt XVI.

Papst: Achtung des Menschen ist Prinzip für die Wirtschaft

Die wichtigen Fragen reichten über die operative Ebene hinaus und müssten im größeren Zusammenhang gesehen werden.
Bild: © KNA
Analyse

"Keine Krisen-Enzyklika"

Joerg Althammer, Wirtschaftsethiker Eichstaett

Katholische Universität analysiert Lehrschreiben

Das Dokument greife wirtschaftliche Probleme auf und reflektiere sie vor dem Hintergrund des christlichen Menschenbilds.
Bild: © Kathlische Universität Eichstätt
  

Hintergrund

Historie

Neue Dinge und alte Fragen

Chronologie der päpstlichen Sozialenzykliken

Seit "Rerum Novarum" aus dem Jahr 1991 haben die Päpste regelmäßig die Soziallehre der Kirche gemäß den wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Bedingungen ihrer Zeit ausgelegt.
Bild: © KNA
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Stichwort

Sozialenzyklika

Päpstliches Rundschreiben zu sozialen Fragen

Die erste Sozialenzyklika "Rerum novarum" wurde am 15. Mai 1891 von Leo XIII. vorgelegt. Sie ist, wie bei Enzykliken üblich, nach den Anfangsworten des Originaltextes benannt.
Bild: © katholisch.de
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Reaktionen

Deutsche Bischofskonferenz

"Liebe im Dienst einer humanen Entwicklung"

Erzbischof Robert Zollitsch vor Logo der DBK

Erzbischof Zollitsch würdigt Enzyklika "Caritas in veritate"

Die Enzyklkia sei ein entscheiden- der Beitrag zur aktuellen Globalisierungs­debatte, so der Vorsitzende der Bischofskonferenz.
Bild: © DBK/katholisch.de
Erzbistum München und Freising

Dankbarkeit für "moralisches Ausrufezeichen"

Erzbischof Reinhard Marx

Erzbischof Marx würdigt die Sozialenzyklika von Benedikt XVI.

Die Enzyklika sei ein Auftrag für Politik und Wirtschaft, so der Vorsitzende der Sozialkommisision der Deutschen Bischofskonferenz.
Bild: © Bistum Trier
  
Reaktionen

"Dokument der globalen Geschwisterlichkeit"

Papierstapel

Vertreter aus Politik und Kirche würdigen Sozialenzyklika

Positive Reaktionen aus deutschen Kirchenkreisen, Kritik kommt vom globalisierungskritischen Netzwerk attac.
Bild: © katholisch.de
Bistum Würzburg

"Ein flammender Appell an die Weltgemeinschaft"

Bischof Friedhelm Hofmann, Bistum Würzburg

Stellungnahme von Bischof Hofmann zur Enzyklika

Besonders auffallend sei die ständige Bezugnahme zu Problemen unserer Zeit, so der Würzburger Bischof.
Bild: © KNA
  
Erzbistum Bamberg

"Impuls für mehr weltkirchliches Engagement"

Erzbischof Ludwig Schick

Bambergs Erzbischof Schick zur Sozialenzyklika des Papstes

Für die weltkirchliche Arbeit stelle das Dokument des Papstes eine Ermutigung und Verpflichtung dar, sagte Erzbischof Schick.
Bild: © Erzbistum Bamberg
Bistum Passau

"Richtungsweisende Enzyklika zur richtigen Zeit"

Bischof Wilhelm Schraml, Bistum Passau

Bischof Schraml zur Enzyklika "Caritas in veritate"

Der Papst habe herausgestellt, dass der Mensch im Mittelpunkt der globalisierten Arbeitswelt stehen müsse, so Schraml.
Bild: © Bistum Passau
  
Bundesregierung

Scholz: Enzyklika ist wichtige Orientierungshilfe

Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD).

Arbeitsminister fordert Neustart der Markt- wirtschaft

"Diese Enzyklika ist eine Unter- stützung für alle, die sich weltweit um eine soziale Marktwirtschaft bemühen", so Scholz.
Bild: © BMAS
Gewerkschaften

DGB sieht sich durch Enzyklika bestätigt

DGB-Chef Michael Sommer.

Gewerkschaften unterstützen Forderung nach "Weltinstanz"

Die Enzyklika sorge dafür, dass die Politik nach der Finanzkrise nicht einfach zur Tagesordnung übergehe.
Bild: © DGB
  
Bistum Rottenburg-Stuttgart

Katholische Soziallehre und globalisierte Welt

Bischof Gebhard Fürst, Bistum Rottenburg-Stuttgart

Bischof Fürst würdigt Enzyklika "Caritas in veritate"

Die Enzyklika habe die unmittelbare Nächstenliebe von Mensch zu Mensch in den Mittelpunkt gestellt, betonte Bischof Fürst.
Bild: © Bistum Rottenburg-Stuttgart
Laienkatholiken

Appell für gemeinsame Verantwortung

Hans-Joachim Meyer

ZdK-Präsident Meyer würdigt Sozialenzyklika des Papstes

Der Papst mache auf die Chancen kultureller Vielfalt aufmerksam, warne aber zugleich vor Fehlent- wicklungen wie Niivellierung.
Bild: © Zentralkommitee der Deutschen Katholiken
  
Caritas

Caritas-Präsident dankt Papst für klare Worte

Peter Neher, Präsident des Deutschen Caritasverbandes

"Keine gerechte Wirtschaft ohne Orientierung an Armen"

Der Papst erinnere daran, dass die Achtung der Menschenwürde im Vordergrund stehe müsse, sagte Neher.
Bild: © Caritas
Misereor

Solidarität als Säulen menschlicher Entwicklung

Misereor-Geschäftsführer Josef Sayer

Misereor begrüßt Sozialenzyklika von Papst Benedikt XVI.

Der Papst positioniere die Kirche im Hinblick auf drängende Herausfor- derungen der Globalisierung, so Hauptgeschäftsführer Sayer.
Bild: © KNA
  
Bistum Fulda

"Großes Geschenk an alle Menschen"

Bischof Heinz Josef Algermissen, Bistum Fulda

Bischof Algermissen zur Enzyklika "Caritas in veritate

Die Enzyklika analysiere die Warnsignale der Zeit und gebe Kriterien für globale Gerechtigkeit, so der Fuldaer Bischof.
Bild: © Bistum Fulda
Bistum Aachen

Unmenschliche ökonomische Ethik überwinden

Manfred von Holtum, Generalvikar Bistum Aachen

Aachener Generalvikar würdigt Enzyklika des Papstes

Der Papst rufe nicht zur Abkehr von Markt oder Technik auf, sie dürften aber nicht zum Selbst- zweck werden, so von Holtum.
Bild: © Bistum Aachen
  
Bistum Limburg

"Wichtige Anregungen für Wege aus Krise"

Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst, Bistum Limburg

Tebartz-van Elst: Enzyklika genau zum richtigen Zeitpunkt

"Der Heilige Vater ermutigt uns, aus dem Geist des Evangeliums eine gerechte Wirtschaftsordnung zu entwickeln", so der Bischof.
Bild: © Bistum Limburg
Wirtschaftsverband

KKV begrüßt Papstenzyklika "Caritas in veritate"

Logo des Bundesverbandes der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung.

"Die Welt braucht einen globalen Aufschwung der Werte"

Die Enzyklika enthalte "viele Rezepte für eine bessere Welt- wirtschaftsordnung", so der katholische Wirtschaftsverband.
Bild: © KKV
  
Presse-Echo

"Kirchenpolitisch wegweisender Text"

Zeitungen und Zeitschriften

Deutsche Presse reagiert mit geteiltem Echo auf Sozialenzyklika

Während "FAZ" und "SZ" die Enzyklika kitisieren, loben die "taz" und Spiegel Online den Grundsatztext des Papstes.
Bild: © Christian Evertsbusch/PIXELIO
Evangelische Kirche

Evangelischer Bischof würdigt Papst-Enzyklika

Friedrich Weber, evangelischer Landesbischof Braunschweig

Braunschweiger Landesbischof lobt "differenzierte Sicht" des Papstes

Die neue Enzyklika bestätige den Eindruck, dass die lutherische und die katholische Kirche mehr eine als trenne, so Weber.
Bild: © Landeskirche Braunschweig
  
Kolpingwerk

"Weitsichtiger Maßstab für die Zukunft"

Kolping Fahne

Kolpingwerk: Die Krise verpflichtet uns, unseren Weg neu zu planen

Der katholische Sozialverband lobt den Brückenschlag von klassischen sozial- und wirtschaftsethischen zu bioethischen Fragen.
Bild: © katholisch.de
Missio

Enzyklika ist "weltkirchlicher Leuchtturm"

Logo von Missio

Missio-Präsident würdigt Sozialenzyklika des Papstes

Die Aussagen seien gerade auch für das Wirken der kirchlichen Hilfswerke in Deutschland wertvoll, sagte Englert.
Bild: © Missio
  
Katholische Landjugend

Große Übereinstimmung mit Sozialenzyklika

Logo der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands.

KLJB begrüßt Papst-Positionen zu gerechtem Wirtschaften

Die Enzyklika unterstreiche die Forderungend der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB).
Bild: © KLJB
Erzbistum Hamburg

"Entscheidende Impulse für das Zusammenleben"

Erzbischof Werner Thissen, Erzbistum Hamburg

Erzbischof Thissen würdigt Enzyklika "Caritas in veritate"

Die Enzyklika nehme die Bedürfnisse des Einzelnen ernst und zeige Wege aus der Krise auf, so der Hamburger Erzbischof.
Bild: © KNA
  
Reaktion

Sozialenzyklika ist politischer Auftrag

Logo der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung.

KAB im Bistum Fulda begrüßt klare Worte des Papstes

Die KAB untertstützt die Ausführung zur menschenwürdigen Arbeit im internationalen Kontext, die Menschen ernähren soll.
Bild: © KAB
  
VideoVideo

Neue Sozialenzyklika veröffentlicht

Papst schlägt Weltinstanz zur Steuerung der Globalisierung vor
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