"Caritas in veritate"
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Die dritte Enzyklika von Benedikt XVI.
Die erste Sozialenzyklika des deutschen Papstes
Die erste Sozialenzyklika von Benedikt XVI. beschäftigt sich mit den Folgen der Globalisierung und der Wirtschafts- und Finanzkrise für das menschliche Zusammenleben. Eigentlicher Anlass war der 40. Jahrestag von "Populorum progressio", einer Sozialenzyklika Pauls VI. aus dem Jahr 1967. Die Enzyklika wurde mehrfach aktualisiert und schließlich am 7. Juli 2009 veröffentlicht.
Inhalt
Sozialenzyklika
Caritas in veritate – Die Kernsätze
Zum Inhalt der neuen Sozial- enzyklika von Papst Benedikt
"Die Vorstellung von einer Welt ohne Entwicklung drückt Misstrauen gegenüber dem Menschen und Gott aus."
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Interview
"Es gibt keine moralfreien Räume"
Sozialethikerin Heimbach-Steins über die Wirkung der Enzyklika
Der päpstliche Appell werde sicherlich auch von Politik und Wirtschaft vernommen, so die Bamberger Professorin.
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"Caritas in veritate"
Entwurf für eine neue Weltordnung
Papst plädiert für ganzheitliche Entwicklung des Menschen
Überraschend konkret geht der Papst auf die Verzerrungen und Missstände in den Wirtschafts- und Finanzsystemen ein.
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Inhalt
Papst schlägt politische Weltautorität vor
Papst beschäftigt sich in Sozial- enzyklika mit Globalisierung
Eine Weltinstanz zur Steuerung der Globalisierung sei nötig, um die Weltwirtschaft zu lenken, so der Papst in dem Schreiben.
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Papst
"Keine technische Anleitung"
Papst: Achtung des Menschen ist Prinzip für die Wirtschaft
Die wichtigen Fragen reichten über die operative Ebene hinaus und müssten im größeren Zusammenhang gesehen werden.
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Analyse
"Keine Krisen-Enzyklika"
Katholische Universität analysiert Lehrschreiben
Das Dokument greife wirtschaftliche Probleme auf und reflektiere sie vor dem Hintergrund des christlichen Menschenbilds.
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Hintergrund
Historie
Neue Dinge und alte Fragen
Chronologie der päpstlichen Sozialenzykliken
Seit "Rerum Novarum" aus dem Jahr 1991 haben die Päpste regelmäßig die Soziallehre der Kirche gemäß den wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Bedingungen ihrer Zeit ausgelegt.
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Stichwort
Sozialenzyklika
Päpstliches Rundschreiben zu sozialen Fragen
Die erste Sozialenzyklika "Rerum novarum" wurde am 15. Mai 1891 von Leo XIII. vorgelegt. Sie ist, wie bei Enzykliken üblich, nach den Anfangsworten des Originaltextes benannt.
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Reaktionen
Deutsche Bischofskonferenz
"Liebe im Dienst einer humanen Entwicklung"
Erzbischof Zollitsch würdigt Enzyklika "Caritas in veritate"
Die Enzyklkia sei ein entscheiden- der Beitrag zur aktuellen Globalisierungsdebatte, so der Vorsitzende der Bischofskonferenz.
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Erzbistum München und Freising
Dankbarkeit für "moralisches Ausrufezeichen"
Erzbischof Marx würdigt die Sozialenzyklika von Benedikt XVI.
Die Enzyklika sei ein Auftrag für Politik und Wirtschaft, so der Vorsitzende der Sozialkommisision der Deutschen Bischofskonferenz.
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Reaktionen
"Dokument der globalen Geschwisterlichkeit"
Vertreter aus Politik und Kirche würdigen Sozialenzyklika
Positive Reaktionen aus deutschen Kirchenkreisen, Kritik kommt vom globalisierungskritischen Netzwerk attac.
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Bistum Würzburg
"Ein flammender Appell an die Weltgemeinschaft"
Stellungnahme von Bischof Hofmann zur Enzyklika
Besonders auffallend sei die ständige Bezugnahme zu Problemen unserer Zeit, so der Würzburger Bischof.
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Erzbistum Bamberg
"Impuls für mehr weltkirchliches Engagement"
Bambergs Erzbischof Schick zur Sozialenzyklika des Papstes
Für die weltkirchliche Arbeit stelle das Dokument des Papstes eine Ermutigung und Verpflichtung dar, sagte Erzbischof Schick.
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Bistum Passau
"Richtungsweisende Enzyklika zur richtigen Zeit"
Bischof Schraml zur Enzyklika "Caritas in veritate"
Der Papst habe herausgestellt, dass der Mensch im Mittelpunkt der globalisierten Arbeitswelt stehen müsse, so Schraml.
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Bundesregierung
Scholz: Enzyklika ist wichtige Orientierungshilfe
Arbeitsminister fordert Neustart der Markt- wirtschaft
"Diese Enzyklika ist eine Unter- stützung für alle, die sich weltweit um eine soziale Marktwirtschaft bemühen", so Scholz.
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Gewerkschaften
DGB sieht sich durch Enzyklika bestätigt
Gewerkschaften unterstützen Forderung nach "Weltinstanz"
Die Enzyklika sorge dafür, dass die Politik nach der Finanzkrise nicht einfach zur Tagesordnung übergehe.
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Bistum Rottenburg-Stuttgart
Katholische Soziallehre und globalisierte Welt
Bischof Fürst würdigt Enzyklika "Caritas in veritate"
Die Enzyklika habe die unmittelbare Nächstenliebe von Mensch zu Mensch in den Mittelpunkt gestellt, betonte Bischof Fürst.
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Laienkatholiken
Appell für gemeinsame Verantwortung
ZdK-Präsident Meyer würdigt Sozialenzyklika des Papstes
Der Papst mache auf die Chancen kultureller Vielfalt aufmerksam, warne aber zugleich vor Fehlent- wicklungen wie Niivellierung.
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Caritas
Caritas-Präsident dankt Papst für klare Worte
"Keine gerechte Wirtschaft ohne Orientierung an Armen"
Der Papst erinnere daran, dass die Achtung der Menschenwürde im Vordergrund stehe müsse, sagte Neher.
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Misereor
Solidarität als Säulen menschlicher Entwicklung
Misereor begrüßt Sozialenzyklika von Papst Benedikt XVI.
Der Papst positioniere die Kirche im Hinblick auf drängende Herausfor- derungen der Globalisierung, so Hauptgeschäftsführer Sayer.
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Bistum Fulda
"Großes Geschenk an alle Menschen"
Bischof Algermissen zur Enzyklika "Caritas in veritate
Die Enzyklika analysiere die Warnsignale der Zeit und gebe Kriterien für globale Gerechtigkeit, so der Fuldaer Bischof.
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Bistum Aachen
Unmenschliche ökonomische Ethik überwinden
Aachener Generalvikar würdigt Enzyklika des Papstes
Der Papst rufe nicht zur Abkehr von Markt oder Technik auf, sie dürften aber nicht zum Selbst- zweck werden, so von Holtum.
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Bistum Limburg
"Wichtige Anregungen für Wege aus Krise"
Tebartz-van Elst: Enzyklika genau zum richtigen Zeitpunkt
"Der Heilige Vater ermutigt uns, aus dem Geist des Evangeliums eine gerechte Wirtschaftsordnung zu entwickeln", so der Bischof.
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Wirtschaftsverband
KKV begrüßt Papstenzyklika "Caritas in veritate"
"Die Welt braucht einen globalen Aufschwung der Werte"
Die Enzyklika enthalte "viele Rezepte für eine bessere Welt- wirtschaftsordnung", so der katholische Wirtschaftsverband.
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Presse-Echo
"Kirchenpolitisch wegweisender Text"
Deutsche Presse reagiert mit geteiltem Echo auf Sozialenzyklika
Während "FAZ" und "SZ" die Enzyklika kitisieren, loben die "taz" und Spiegel Online den Grundsatztext des Papstes.
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PIXELIO
Evangelische Kirche
Evangelischer Bischof würdigt Papst-Enzyklika
Braunschweiger Landesbischof lobt "differenzierte Sicht" des Papstes
Die neue Enzyklika bestätige den Eindruck, dass die lutherische und die katholische Kirche mehr eine als trenne, so Weber.
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Kolpingwerk
"Weitsichtiger Maßstab für die Zukunft"
Kolpingwerk: Die Krise verpflichtet uns, unseren Weg neu zu planen
Der katholische Sozialverband lobt den Brückenschlag von klassischen sozial- und wirtschaftsethischen zu bioethischen Fragen.
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Missio
Enzyklika ist "weltkirchlicher Leuchtturm"
Missio-Präsident würdigt Sozialenzyklika des Papstes
Die Aussagen seien gerade auch für das Wirken der kirchlichen Hilfswerke in Deutschland wertvoll, sagte Englert.
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Katholische Landjugend
Große Übereinstimmung mit Sozialenzyklika
KLJB begrüßt Papst-Positionen zu gerechtem Wirtschaften
Die Enzyklika unterstreiche die Forderungend der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB).
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Erzbistum Hamburg
"Entscheidende Impulse für das Zusammenleben"
Erzbischof Thissen würdigt Enzyklika "Caritas in veritate"
Die Enzyklika nehme die Bedürfnisse des Einzelnen ernst und zeige Wege aus der Krise auf, so der Hamburger Erzbischof.
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Reaktion
Sozialenzyklika ist politischer Auftrag
KAB im Bistum Fulda begrüßt klare Worte des Papstes
Die KAB untertstützt die Ausführung zur menschenwürdigen Arbeit im internationalen Kontext, die Menschen ernähren soll.
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