„in.Bewegung“ – Heiligtumsfahrt 2007 in Mönchengladbach

Heiligtumsfahrt soll Fest des Aufbruchs werden
Mönchengladbach - Die Region Mönchengladbach und die Hauptpfarre Mönchengladbach, St Mariä Himmelfahrt, wollen die seit dem Mittelalter mit wenigen Ausnahmen bestehende Tradition der Durchführung einer Heiligtumsfahrt im siebenjährigen Rhythmus fortsetzen. Über den Stand der Vorbereitungen berichtete Propst Dr. Albert Damblon in einer Pressekonferenz.Die Heiligtumsfahrt 2007 wird in der Zeit vom 7. Juni bis 15. Juni 2007 durchgeführt. Sie steht unter dem Leitmotiv „in.Bewegung – Heiligtumsfahrt 2007“. Damit soll die Heiligtumsfahrt ein Fest des Aufbruchs werden. Sie lädt die Menschen ein, aufzubrechen und sich zum Münster in Bewegung zu setzen.
Den Auftakt der Heiligtumsfahrt bildet die große Fronleichnamsfeier am Geroweiher. Im Rahmen dieser Feier wird die Öffnung des Abendmahlschreins durch den Oberbürgermeister von Mönchengladbach, Norbert Bude, vorgenommen. Auch der Bischof von Aachen, Dr. Heinrich Mussinghoff, und der Superintendent des Kirchenkreises Gladbach-Neuss, Hermann Schenck, haben ihre Teilnahme zugesagt.
Bernd Buers (56), ehrenamtlich zuständig für die organisatorische Koordination der Heiligtumsfahrt, stellte einige Eckpunkte aus dem geplanten Programm vor. Als musikalischer Höhepunkt wird eine eigens für das Münster komponierte Heptalogie von Miro Dobrowolny zur Aufführung kommen. Sieben Kompositionen werden an sieben verschiedenen Stellen im Kirchenraum des Münsters aufgeführt. Mit dem „Magnifikat“ von Bach wird ein herausragendes Konzert zu hören sein. Weitere Schwerpunkte werden Morgenmeditationen, Theateraufführungen, eine Motorradwallfahrt und eine Nacht des Wachens sein. Geplant sind außerdem ein Kindertag, ein Schülertag, ein Jugendtag, ein Tag für die ältere Generation, ein Tag der Frauen und ein Ausländerfest.
