Teresa von Avila

Mystische Visionen und Höllen- Erscheinungen
Am 28. März 1515 wurde Teresa geboren und wuchs mit elf Geschwistern in der spanischen Stadt Avila auf. Aus Angst vor der Ehe trat sie 1535 in den Orden der Karmelitinnen ein, aber schon nach einem Jahr brach sie zusammen – zu hart war das klösterliche Leben. Tagelang lag sie im Koma, man hielt sie schon für tot. Es fanden bereits Vorbereitungen für ihre Beerdigung statt und beinahe wäre sie lebendig begraben worden. Doch sie rappelte sich wieder auf. Ihre Genesung war allerdings ein langer Prozess.Danach kamen die ersten mystischen Visionen. 1560 erlebte sie Höllen-Visionen, die ihren Wunsch nach Vollkommenheit noch verstärkten. Trotz größter Schwierigkeiten und Anfeindungen ihrer Ordensschwestern setzte sie eine Reform des Karmeliterordens durch.
Sie gründete den Reformorden der "unbeschuhten Karmelitinnen" mit strengen Ordensregeln.
1622 wurde sie heilig gesprochen, 1970 zur Kirchenlehrerin ernannt. Sie ist die Patronin Spaniens und der Schachspieler. (sg)
