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Schnell wie der Wind

Windsack
© Rainer Sturm/PIXELIO
Die Windsäcke funktionieren wie eine Windtüte: Du kannst sehen, aus welcher Richtung der Wind bläst.

Laura und Lukas basteln eine Windtüte

Die Windtüte funktioniert so wie die Windsäcke, die du manchmal am Meer sehen kannst (und auf dem Bild links). Ihre Windtüte wollen Laura und Lukas auf die Wiese stellen. Denn heute weht ein kräftiger Wind. Eine Windtüte zu basteln geht ganz einfach:

 Flatternde Windtüte

Du brauchst: 1 runde Käseschachtel aus Pappe (nur die untere Hälfte), etwa 11 cm Durchmesser, 1 bunte Plastiktüte, 1 Rundholz, 1 Nagel, Gewebeband zum Kleben, Baumwollgarn, Kugelschreiber, Schere, Klebstoff, Maßband, Säge oder scharfes Messer.

 So bastelst du die Windtüte:

1. Schneide aus der Käseschachtel den Boden heraus. Du brauchst nämlich nur den Rand.

2. Jetzt trennst du mit der Schere die Plastiktüte an einer Seite und am Boden auf. Falte sie auseinander und schneide ein Stück ab, das etwa 35 x 15 Zentimeter groß ist. Du brauchst auch noch etwa 12 Plastikstreifen: alle etwa 2 Zentimeter breit; die Länge ist egal.

3. Das Plastikstück klebst du mit der Breitseite um den Schachtelrand. Dann werden die Seiten übereinander geklebt, so dass ein Schlauch entsteht. Nach dem Trocknen werden die Streifen rund um das offene Ende des Schlauchs geklebt.

4. Bohre mit dem Nagel zwei gegenüberliegende Löcher in den Schachtelrand. Schneide einen etwa 1 Meter langen Faden ab. Führe ihn mit einem Ende durch beide Löcher und verknote ihn dann.

5. In das Rundholz wird oben mit der Säge oder einem Messer rundum eine Kerbe geritzt. Lass dir dabei am besten von deiner Mama oder deinem Papa helfen. Ziehe den Doppelfaden durch die Kerbe und klebe ihn mit einem kleinen Streifen Gewebeband fest.

Fertig ist die Windtüte! Du kannst sie in den Sandkasten, in die Gartenerde oder in einen Blumenkübel stecken. Dann weißt du immer, aus welcher Richtung der Wind weht. Oder du nimmst die Windtüte in die Hand und rennst los: ganz schnell, damit die Bänder tüchtig flattern!

Wie entsteht der Wind?

Lukas und Laura fragen Lauras Papa. Er erklärt:

Die Sonne erwärmt die Luft an der Erdoberfläche. Warme Luft ist leichter als kalte, also steigt sie auf. Die kalte Luft drängt dabei nach unten, weil sie schwerer ist. Warme und kalte Luft sind in Bewegung. Wir fühlen diese Luftbewegung als Wind. Die leichte, warme Luft, die nach oben steigt, kühlt sich ab. Denn oben ist sie kälter. Sie kommt als Kaltluft wieder nach unten – erwärmt sich wieder und steigt nach oben. Ein ständiger Kreislauf!

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