logo


E-Mail-Adresse *

Anrede 

Vorname

Nachname

Aktion wählen:
 Anmelden
 Abmelden

Angaben mit * sind Pflichtangaben.


Holzkreuz im Innenraum der Sühnekirche Belsen
Bistum Hildesheim  Seite drucken

Sühnekirche Belsen Bergen

Patronat:
Kostbares Blut, Kreuzerhöhung (14. September)

Wallfahrtstag:
Sonntag vor Kreuzerhöhung (14. September)

Aus der Geschichte:
1940 richtete die Wehrmacht in der Heide bei Belsen ein kleines Kriegsgefangenenlager ein, das ein Jahr später mit sowjetischen Kriegsgefangenen überbelegt wurde. Die Mehrheit starb an Hunger, Kälte und Krankheiten. In einem Lagerteil richtete die SS ein Aufenthaltslager für die Juden ein, die gegen im Ausland internierte Deutsche ausgetauscht wer-den sollten. Ab März 1944 wurden kranke Häftlinge aus KZs un­tergebracht.

Info

Adresse:
Katholisches Pfarramt,
Hubertusstr.2,
29303 Bergen,
Tel.: 05051/3446,
Fax: 9128 01

Anfahrt:
Bergen liegt in der Lüneburger Heide.
A 7 Hannover-Hamburg,
Abfahrt Soltau-Süd,
B 3 südlich Richtung Celle.
Ab Januar 1945 war das Lager völlig überfüllt mit KZ-Häftlingen. Das Massensterben unter freiem Himmel hielt über die Befreiung am 15. April durch britischeTruppen an. 1961 ließ Bischof Heinrich Maria Janssen die Sühnekirche als kirchIiches Mahnmal neben dem staatlichen Mahnmal, der eindrucksvollen Gedenkstätte im Lager Belsen, errichten. Das Gotteshaus hat die Gestalt eines Kelches: Da in Jesu Blut alle Sünden gesühnt sind, können wir Vergebung erhoffen. Die Nachbarkirche in Faßberg weihte der Bischof bewusst als „Auferstehungskirche”. Die Bistumswallfahrt mit Bischofsmesse und Sühnegang zum Kreuz auf dem ehemaligen KZ-Gelände wird im jährlichen Wechsel von Verantwortlichen einer der acht Regionen für Gläubige aus dem ganzen Bistum vorbereitet. Am Sonntag vor Kreuzerhöhung ist Bergen-Belsen Wallfahrtsziel, am Sonntag danach Ottbergen.

Eingangsportal der Sühnekirche Belsen
© Bonifatiuswerk
Die Sühnekirche ist ein kirchliches Mahnmal und Gedenkstätte für das ehemalige KZ-Gelände.

Lied:
Der König siegt, sein Banner glänzt,
geheimnisvoll erstrahlt das Kreuz,
an dessen Balken ausgereckt im Fleisch
des Fleisches Schöpfer hängt.
Geschunden hängt der heilge Leib,
vom scharfen Speere roh durchbohrt,
uns rein zu waschen von der Schuld,
strömt Blut und Wasser von ihm aus.

Erfüllt ist nun, was David einst
im Liede gläubig kundgetan,
da er im Geiste prophezeit:
Vom Holz herab herrscht unser Gott.
O edler Baum in hehrem Glanz,
von königlichem Purpur rot,
du werter, du erwählter Stamm,
du trägst den Lösepreis der Welt.

O heilges Kreuz, sei uns gegrüßt,
du einzge Hoffnung dieser Welt.
Den Treuen schenke neue Kraft,
den Sündern tilge alle Schuld.
Dir, höchster Gott, Dreifaltigkeit,
lobsinge alles, was da lebt;
du hast uns durch das Kreuz erlöst:
Bewahre uns in Ewigkeit. Amen.
zum Anfang zum Anfang
Das Internetportal der Katholischen Kirche in Deutschland
© Katholisch.de
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Katholisch.de-Redaktion