Kloster Marienstatt Marienstatt
Patron:Maria Himmelfahrt (15. August)
Wallfahrtstag:
am Patronatstag; Montag, Dienstag und Donnerstag (Großer Wallfahrtstag) nach Fronleichnam
Aus der Geschichte:
1215 gründete der erste Abt von Heisterbach die Zisterzienserabtei Marienstatt. Als Graf Adolf von Sayn die Reformation 1560 einführte, bedeutete das einen Rückschlag für die Wallfahrt. Erst 100 Jahre später wurde den Katholiken die Teilnahme am Gottesdienst im Kloster wieder gestattet.
Info
Adresse:
Abtei Marienstatt,
Wallfahrtsleitung, 57629 Marienstatt,
Tel.: 02662/9535 - 0,
Fax: - 111
E-Mail: wallfahrt@abtei-marienstatt.de
Gaststätten & Hotels:
Brauhaus, Klosterküche und Gästehaus Marienstatt
Anfahrt:
Marienstatt liegt im Westerwald zwischen Koblenz und Bann. A 3 Frankfurt-Köln, Ausfahrt Dierdorf, B 413 Richtung Hachenburg, vor Hachenburg Richtung Betzdorf/ Altenkirchen, im Kreisverkehr Richtung Siegburg/ Altenkirchen, danach rechts nach Marienstatt.
Marienstatt hat heute ein bedeutendes Gymnasium. Die Wallfahrt entstand aus zwei Traditionen. Kurz vor 1500 entschied der Orden, dass die Gläubigen in den Fronleichnamstagen das Altarsakrament in der Klosterkirche verehren durften. Frauen konnten Ablässe gewinnen. Noch heute kommen Tausende von Wallfahrern aus dem Westerwald und dem Siegtal und der„Trierer Insel" um Betzdorf nach Marienstatt. Die zweite Tradition geht auf die Verehrung der Schmerzhaften Muttergottes zurück als Sühne für Greueltaten. So zogen Pilger aus den rheinischen Städten Köln, Neuss, Düren und Jülich nach Marienstatt. In großer Not baten sie um Hilfe oder dankten für erfahrene Hilfe.
Heute sind Wallfahrer in den Monaten Mai bis Oktober herzlich willkommen.
1.
Mit dir, Maria, singen wir
von Gottes Heil in unsrer Zeit;
uns trägt die Hoffnung, die du trugst:
Es kommt der Tag, der uns befreit.
2.
Hell strahlt dein Licht durch jede Nacht:
Ich preise Gott: MAGNIFICAT.
Himmel und Erd er hat gemacht,
mein Gott, der mich erhoben hat.
3.
Du weißt um Tränen, Kreuz und Leid.
Du weißt, was Menschen beugt und biegt.
Doch du besingst den, der befreit,
weißt, dass das Leben letztlich siegt.
4.
Dein Jubel steckt auch heute an.
Österlich klingt erTon um Ton.
Großes hat Gott an dir getan.
Großes wirkt unter uns dein Sohn.
5.
Hell strahlt dein Lied durch jede Nacht,
pflanzt fort die Lebensmelodie:
Es kommt , der satt und fröhlich macht,
der deinem Lied den Glanz verlieh.
6.
Mit dir, Maria, singen wir
von Gottes Heil in unsrer Zeit.
Uns trägt die Hoffnung, die du trugst:
Es kommt der Tag, der uns befreit.
