Überblick
Bild: © Huber/
PIXELIO/katholisch.de
Alte und neue Formen der Bestattung
Zur Luft, zur See und im Friedwald
Noch in den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts war die Beerdigung im Sarg die unangefochtene Bestattungsart. Die Wiedervereinigung und die Tendenz, weniger Zeit und Geld investieren zu wollen oder zu können, haben in den letzten Jahren zu ganz neuen Formen in der Bestattungskultur geführt.
Bestattungsformen
Erdbestattung
Klassiker in der christlichen Tradition
Nach wie vor die häufigste Form der Bestattung in Deutschland ist die traditionelle Erdbestattung. Die beiden christlichen Kirchen bevorzugen diese seit der Antike bekannte Beerdigungsart gegenüber anderen Arten wie etwa Feuerbestattung.
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Bestattungsformen
Feuerbestattung
Voraussetzung für verschiedene Beisetzungsformen
Seit den 60er Jahren erkennt die Kirche Feuerbestattungen an, solange sie nicht aus Gründen gewählt werden die dem christlichen Glauben widersprechen. In Großstädten wird diese Bestattungsform immer häufiger gewählt.
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Bestattungsformen
Baumbestattungen im Wald
Die Beisetzung an einer Baumwurzel
Die Idee folgte zunächst naturreligiösen Vorstellungen, deshalb lehnte die Kirche Baumbestattungen ab. Heute sind christliche Beerdigungen in Friedwäldern möglich, wenn diese Art der Bestattung nicht aus pantheistischen Gründen gewählt wurde.
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Bestattungsformen
Seebestattung
Nicht nur für Seefahrer
Früher traditionelle Bestattungsform für Seeleute ist die Urnenbeisetzung am Grunde des Meeres seit 1972 für alle möglich. Die Kirche hat allerdings Vorbehalte gegen diese Art der Beisetzung, da häufig naturreligiöse Ansichten zu Grunde liegen.
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Bestattungsformen
Luft- und Flugbestattung
Die Asche wird vom Hubschrauber oder Flugzeug aus verstreut
Diese anonyme Art der Bestattung ist in Deutschland nicht möglich. Sie wird in grenznahen Gebieten Tschechiens oder Frankreichs angeboten. Ein kirchliche Begleitung dieser Beisetzungsform ist so gut wie nicht möglich.
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Bestattungsformen
Anonyme Bestattung
In großen Städten machen sie bereits über 50 Prozent aus
Sterben ist teuer, Grabpflege zeitauf- wendig. Für viele Menschen ein Grund, sich anonym bestatten zu lassen. Wer keine Angehörigen hat, die für die Kosten aufkommen, dem bleibt die anonyme Sozialbestattung.
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