Jeder hat eine Berufung

Schwerpunkte der Berufungspastoral
„Nehmt Gottes Melodie in euch auf!“ - schreibt Ignatius von Antiochien um 100 nach Christus an die Gemeinde von Ephesus. Er meint damit, dass es eine Lebensmelodie in jedem Menschen gibt, die es zu entdecken und zu spielen gilt, damit das Leben zu klingen beginnt und gelingt.Berufung meint also das, wozu Gott einen jeden ruft, was sein Plan mit jedem Einzelnen ist. Es geht darum, dieser Melodie auf je einmalige Weise, aber auch zusammen mit anderen, auf die Spur zu kommen.
Manch einer wird auf dieser „Entdeckungsreise“ vielleicht auch erkennen, dass Gott ihn oder sie zu einem geistlichen oder kirchlichen Beruf beruft.
Berufungspastoral
Folgendes gehört zu den Schwerpunktbereichen der Berufungspastoral:
- Berufungspastoral will allen Menschen, besonders aber Jugendlichen und jungen Erwachsenen helfen, in Freiheit auf den Anruf Gottes zu hören und zu antworten.
- Die Dimension der Berufung ist der Pastoral der Kirche wesenseigen (Pastores dabo vobis, 34) und ist deshalb einzubetten in die Gesamtseelsorge der Kirche.
- Berufungspastoral versteht sich als aufmerksame Teilhabe an der Jüngersuche Jesu; sie ist die stetige Sorge um geistliche Berufe wie Priester, Diakone, Ordensleute und so weiter und kirchliche Dienste wie Laien im pastoralen Dienst, Religionslehrer und andere.
Geistliche Berufe und kirchliche Dienste
Kontakt
Zentrum für Berufungspastoral
Arbeitsstelle der Deutschen Bischofskonferenz
für die Pastoral der geistlichen Berufe und kirchlichen Dienste
Wintererstraße 6
79104 Freiburg
Tel.: 0761/38906-60
E-Mail: info@berufung.org
www.berufung.org/
Direktor: Dr. Peter Birkhofer
Diözesanstellen Berufe der Kirche
Die Adressen sind im jeweiligen Ordinariat zu erfragen oder im Internet
Wir freuen uns, wenn sie zu uns Kontakt aufnehmen!
Das Zentrum für Berufungspastoral arbeitet subsidiär zu den entsprechenden Stellen der Diözesen, Ordensgemeinschaften und Säkularinstitute. Entsprechend des Auftrags ist das Arbeitsfeld sehr vielseitig; es umfasst zum Beispiel die Herausgabe von Schriften, Informations- und Arbeitsmaterialien, Kontaktaufnahmen zu kirchlichen und gesellschaftlichen Institutionen, aber auch die Förderung der Gebetsgemeinschaften (PWB).
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