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Heinrich IV. in Canossa.
Investiturstreit
Bild: © KNA

Machtkampf von König und Papst

Der Investiturstreit förderte die Eigenständigkeit des Papstamtes

Über die Frage, wer Geistliche in ihr Amt einführen darf, entbrannte am Ende des 11. Jahrhunderts eine Auseinandersetzung, die als "Investiturstreit" in die Geschichte einging und das Verhältnis von geistlicher und weltlicher Macht im Heiligen Römischen Reich nachhaltig veränderte.
Hintergrund

"Steige herab, steige herab!"

Blick auf die Ruine der einstigen Burg Canossa.

Der Investiturstreit beendete das traditionelle Bündnis von König und Papst

Höhepunkt des Investiturstreits war der sprichwörtlich gewordene "Gang nach Canossa" von Heinrich IV. im Jahr 1077, mit dem er den Papst um Gnade bat.
Bild: © KNA
Interview

"Ein bedeutender Vorgang"

Professor Stefan Weinfurter

Historiker Stefan Weinfurter über Investiturstreit und Kirchenreform

Weinfurter, Professor in Heidelberg, bewertet im Gespräch mit katholisch.de die Reformen Gregors VII. und deren Auswirkung auf Kirche und Welt.
Bild: © privat
  
Porträt

Heiliger Kämpfer für das Papstamt

Der Moment der Demut: König Heinrich IV. kniet in Canossa vor Papst Gregor VII.

Der heilige Gregor VII. gilt als einer der wichtigsten Päpste der Kirchengeschichte

Herausragendes Verdienst von Gregors Pontifikat ist die von ihm erkämpfte Oberhoheit des Papstes über die weltlichen Machthaber.
Bild: © KNA
Chronologie

50 Jahre Streit

Der Wormser Dom.

Der Investiturstreit belastete das Verhältnis von Kirche und Staat fast 50 Jahre lang

Die Chronologie dokumentiert die wichtigsten Ereignisse des Streits vom Verbot der Investitur im Jahr 1075 bis zum "Wormser Konkordat" von 1122.
Bild: © KNA
  
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