Missbrauch
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Missbrauchsfälle erschüttern katholische Kirche
Die ersten Fälle wurden an Schulen des Jesuitenordens bekannt
Die katholische Kirche in Deutschland wird von einem Missbrauchsskandal erschüttert: Betroffen war anfangs vor allem der Jesuitenorden, an dessen Schulen sich viele der jetzt bekannt gewordenen Fälle ereignet haben. Die Bischofskonferenz hat reagiert: Auf ihrer Vollversammlung beschloss sie einen Vier-Punkte-Plan gegen sexuellen Missbrauch, der unter andem die Einrichtung einer bundesweiten Hotline vorsieht. Katholisch.de berichtet über den Skandal und die Hintergründe in einem umfangreichen Dossier.
Bischofskonferenz
Vorbehaltlose Unterstützung
Erklärung zum Streit um Aufklärung von Missbrauchsfällen
Hintergrund der Erklärung sind Vorwürfe unter anderem von der Justizministerin bezüglich des Aufklärungswillens der Kirche.
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Reaktion
Gerechtigkeit für Opfer
Vatikan fordert klares Durch- greifen bei Missbrauch
Vatikan begrüßt Aufarbeitung in kirchlichen Einrichtungen und wünscht sich Aufklärung auch von anderen Institutionen.
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Bischofskonferenz
"Opfer haben ein Recht auf Aufklärung"
Ackermann zu seiner Aufgabe als Missbrauchs- Beauftragter
Ausdrücklich begrüßte Ackermann, dass in den letzten Wochen viele Opfer Mut gefasst hätten, sich zu melden.
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Missbrauch
Vier-Punkte-Plan gegen Missbrauch
Bischöfe ernennen Ackermann als bundesweiten Beauftragten
Der Plan: "Ehrliche Aufklärung", Überarbeitung der Richtlinien, Prävention und die Einrichtung eines bundesweiten Büros.
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Politik
Debatte um den Runden Tisch
Kein Runder Tisch allein für Vertreter der Katholischen Kirche
Das von Familienministerin Schröder einberufene Gremium aus Verbänden, Schulträgern, Kirchen, und Politik trifft sich im April.
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Interview
"Priester müssen über Sexualität reden können"
Psychatrie- Professor Leygraf zu den Missbrauchsfällen
"Man kann Pädophilie weder durch Psychotherapie wegtherapieren noch durch Zölibat erzeugen", so der Experte.
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Reaktionen
Aufarbeitung bei Orden und Bistümern
Reaktionen von Bischöfen, Aktuelles aus den Bistümern
Orden, Bistümer, kirchliche Institutionen und Einrichtungen gehen die Aufklärung offensiv und transparent an.
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Chronologie
Missbrauchsskandal: Was bisher bekannt wurde
Katholisch.de dokumentiert die Nachrichten zu den Vorfällen
Die ersten Fälle wurden an einer Jesuitenschule in Berlin bekannt. Inzwischen gibt es bundesweit aber zahlreiche weitere Fälle.
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Bischofskonferenz
"Fürsorge gilt dem Opfer"
Leitlinien zum Vorgehen bei sexuellem Missbrauch
Die Deutsche Bischofskonferenz hat 2002 Leitlinien erlassen, wie die Kirche mit sexuellem Missbrauch umgehen soll.
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Vatikan
"Gegen die Sittlichkeit"
Schreiben des Vatikan zu schwerwiegenden Straftaten
2001 hat die Glaubenskongregation das Schreiben "Delicta Graviora" erlassen, das den Umgang der Kirche mit Straftaten regelt.
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Reportage
Nach der Sprachlosigkeit
Das Kolleg in Sankt Blasien arbeitet die Vergangenheit auf
Viele Lehrer haben nach Bekannt- werden der Vergehen spontan den Lehrplan umgestellt, um über die Vorfälle zu reden.
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Reportage
Aschermittwoch fing es an
Der Missbrauchs- skandal lastet schwer auf dem Salesianer-Orden
"Scham und Schande" empfindet Provinzial Josef Grünner für das, was vor Jahrzehnten in seiner Gemeinschaft passierte.
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Hintergrund
"Ein notwendiger Reinigungsprozess"
Hans Döink leitet die Missbrauchs- Kommission im Bistum Münster
"Jeder Fall ist anders", weiß Döink, der allen Hinweisen auf sexuellen Missbrauch gewissenhaft nachgeht.
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Interview
"Moralische Schuld verjährt nicht"
Der Hildesheimer Domkapitular Bongartz zu den Missbrauchsfällen
"Wir müssen als Kirche lernen, klarer und eindeutiger zu dieser Schuld zu stehen", betont Bongartz im Interview mit katholisch.de.
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Hintergrund
Eine Verfehlung ganz besonderer Art
Für die Kirche ist das Thema Missbrauch eine Zeitbombe
Die zuständigen Ortsbischöfe und der Jesuitenorden tun sich schwer mit dem Skandal, der sie mit 30- jähriger Verspätung einholt.
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Vollversammlung
Bischöfe machen Missbrauch zum Thema
Oberhirten wollen sich in Freiburg mit dem Skandal beschäftigen
"Wir werden uns dafür einsetzen, dass die 2002 verabschiedeten Richtlinien konsequent umgesetzt werden", so Erzbischof Zollitsch.
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