Missbrauch
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Missbrauchsfälle erschüttern katholische Kirche
Die ersten Fälle wurden an Schulen des Jesuitenordens bekannt
Die katholische Kirche in Deutschland wird seit Februar 2010 von einem Missbrauchsskandal erschüttert: Bekannt wurden anfangs vor allem Fälle in Jesuitenschulen, mittlerweile sind fast alle deutschen Bistümern betroffen. Die Bischofskonferenz will zur Aufklärung mit verschiedenen Maßnahmen beitragen:
Eine bundesweite Telefonhotline ist eingerichtet und berät Opfer. Die Leitlinien zum Umgang mit sexuellem Missbrauch werden überarbeitet und eine Arbeitsgruppe zur Prävention sexueller Gewalt in katholischen Bildungseinrichtungen hat ihre Arbeit aufgenommen. Katholisch.de berichtet über den Skandal und die Hintergründe in einem umfangreichen Dossier.
Hirtenbrief
"Schockiert und verletzt"
Papst veröffent- licht Schreiben zu Missbrauchsfällen in Irland
Katholisch.de dokumentiert den Brief des Papstes und die Reaktionen auf das Schreiben in einem eigenen Dossier.
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Bischofskonferenz
Hotline für Opfer
Kirche will "ansprechbar sein für die Betroffenen"
Der Beauftragte der Bischofs- konferenz, Bischof Ackermann, betonte, die Kirche wolle Opfer ermutigen, sich zu melden.
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Bischofskonferenz
"Opfer haben ein Recht auf Aufklärung"
Ackermann zu seiner Aufgabe als Missbrauchs- Beauftragter
Ausdrücklich begrüßte Ackermann, dass in den letzten Wochen viele Opfer Mut gefasst hätten, sich zu melden.
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Missbrauch
Vier-Punkte-Plan gegen Missbrauch
Bischöfe ernennen Ackermann als bundesweiten Beauftragten
Der Plan: "Ehrliche Aufklärung", Überarbeitung der Richtlinien, Prävention und die Einrichtung eines bundesweiten Büros.
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Politik
Konstruktiv und respektvoll
Der Runde Tisch hat am 23. April seine Arbeit aufgenommen
Es habe "überhaupt keinen anklagenden Ton gegenüber der katholischen Kirche gegeben", betonte Bischof Ackermann.
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Interviews
Experten zu Missbrauch
Psychiater und Missbrauchs- beauftragte im Gespräch
"Man kann Pädophilie weder durch Psychotherapie wegtherapieren noch durch Zölibat erzeugen", so der Experte.
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