Raum zum Weiterdenken

Laudator Fritz Pleitgen über seinen persönlichen Zugang zum ausgezeichneten Buch
Sehr geehrter Herr Janisch, sehr geehrte Frau Wolfsgruber, sehr geehrte Bischöfe, meine Damen und Herren,ein Bild sagt mehr als tausend Worte, heißt es landläufig. Als Manager der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 kann ich dem beipflichten. Im Kulturhauptstadtjahr möchten wir gegen das veraltete Klischee des Ruhrgebiets von Kohle und Stahl bei Bewohnern und Touristen das Image der Kulturmetropole Ruhr setzen.
Nun wurde über den jahrzehntelangen Strukturwandel bereits viel geschrieben, der den Himmel über der Ruhr wieder blau und ehemalige Industrieanlagen zu außergewöhnlichen Kulturtempeln gemacht hat. Doch noch immer schwirrt das überholte Bild des industriellen, grauen, reizlosen Ruhrgebiets in den Köpfen der Menschen herum.
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte? Als Journalist und langjähriger WDR-Intendant würde ich sagen, dass eine kongeniale Mischung von Wort und Bild die größte Wirkung erreicht. Das Wort informiert und kommentiert; das Bild illustriert und emotionalisiert. Im besten Fall sind Wort und Bild nicht identisch, sondern tragen in sich unterschiedliche Bedeutungsebenen.
In der Mixtur dieser Bedeutungsebenen entsteht eine verführerische Sogwirkung, der sich kaum einer entziehen kann. Das Wort wird durch das Bild legitimiert; das Bild führt die Worte fort. Leser, Betrachter und Zuhörer werden eins. Die Stimulation der verschiedenen Sinneswahrnehmungen erzeugt wahre Neuronen-Feuerwerke, die in unseren Gehirnen noch leuchten, wenn die eigentlichen Worte und Bilder schon längst verblasst sind. Wir haben uns der Worte und Bilder bemächtigt, sie uns nicht nur zu eigen gemacht, sondern weitergedacht, weitergesprochen und weitergesehen.
Darum freut es mich besonders, dass in diesem Jahr erstmals seit langem wieder ein Autor und eine Illustratorin für ein Bilderbuch ausgezeichnet werden. Die Deutsche Bischofskonferenz vergibt den Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis bereits zum 21. Mal. Und in diesem Jahr gab es eine Rekordteilnahme von 324 Titeln aus über 60 Verlagen.
Beispielhaft und altersgemäß
Meine Damen und Herren, Sie werden verstehen, wenn ich mit der Jury kein Mitleid zeige hinsichtlich des Sichtungs- und Auswahlprozesses. RUHR.2010 bekam über 2.000 Ideen-Einreichungen für das offizielle Kulturhauptstadtprogramm. Und wir managen zum ersten Mal eine Kulturhauptstadt, das heißt wir hatten keine Feuerprobe für die Zusammenstellung eines kulturhauptstadtwürdigen Programms, das die 53 Städte mit ihren 5,3 Millionen Bewohnern ein komplettes Jahr lang mit einem ausgeklügeltem Spannungsbogen bespielen soll.
Der Zuspruch, den wir im ersten Kulturhauptstadt-Quartal von Bewohnern und Touristen erfahren haben, zeigt uns, dass wir mit RUHR.2010 auf dem richtigen Weg sind aus dem alten Ruhrgebiet eine neue Kulturmetropole Ruhr zu machen.
Der Erfolg von Projekten hängt existenziell ab von der konkreten Formulierung und strikten Anwendung von Kriterien. RUHR.2010 setzte für ihre Projekte von Anfang an die Kriterien der regionalen Vernetzung und Modellhaftigkeit für Europa bei erkennbarer Nachhaltigkeit. Auch die Deutsche Bischofskonferenz gibt in der Zielsetzung des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises klare Kriterien vor: Der Preis wird an Kinder- und Jugendliteratur verliehen, die beispielhaft und altersgemäß religiöse Erfahrungen vermittelt, Glaubenswissen erschließt und christliche Lebenshaltungen verdeutlicht. Die ausgezeichneten Werke sollen das Zusammenleben von Gemeinschaften, Religionen und Kulturen fördern. Eine transzendente und somit religiöse Dimension muss dabei erkennbar sein.
Immer wieder sind unter den Preisträgern Neuentdeckungen. Aber auch literarische Größen wie Willi Fährmann, Otfried Preußler und Henning Mankell erhielten den Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis. Im vergangenen Jahr war Andreas Steinhöfel an der Reihe, der mit "Die Mitte der Welt" zur Jahrtausendwende neuen Wind in die deutsche Jugendbuchszene gebracht hat. 2009 wurde er für "Rico, Oskar und die Tieferschatten" geehrt - eine Erzählung, mit der Steinhöfel einmal mehr bewies, dass er auch im Kinderbuchbereich tiefsinnig, nicht "tiefbegabt" ist, um mit Rico zu sprechen.
In diesem Jahr wird kein Jugend- und Kinderroman, sondern ein Bilderbuch geehrt. Für die Auszeichnung hätten Sie im Kulturhauptstadtjahr keinen besseren Ort als das Essener Unesco-Welterbe Zeche Zollverein wählen können, sehr geehrter Herr Bischof Fürst und sehr geehrter Herr Weihbischof Brahm. Denn das Bilderbuch "Wie war das am Anfang" könnte fast ein Kulturhauptstadtprojekt sein. Die Schöpfer sind ein internationales Duo - mit dem Österreicher Heinz Janisch und der Südtirolerin Linda Wolfsgruber. Mittlerweile haben beide ihre Wahlheimat in Wien gefunden.
Heinz Janisch ist uns aus dem Österreichischen Rundfunk bekannt und hat für seine Kinder- und Jugendbücher bereits viele Auszeichnungen erhalten - darunter den Bologna Ragazzi Award, den Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis sowie den Österreichischen Staatspreis für Kinderlyrik.
Anregung zur Kreativität
Linda Wolfsgruber zeigte ihre Illustrationen bereits auf mehreren internationalen Ausstellungen und veröffentlichte preisgekrönte Bücher. Auch lässt sie Kinder in Schulen und Kultureinrichtungen an ihrem Gestaltungsprozess teilnehmen und regt sie auf diese Weise zu eigener Kreativität an.
Dies, meine Damen und Herren, ist ein ganz wichtiger Aspekt für mich persönlich und die Kulturhauptstadt RUHR.2010: Kinder und Jugendliche nicht nur als Konsumenten zu verstehen, sondern als Akteure. Das, was wir als Kinder und Jugendliche erfahren und lernen, ist bestimmend dafür, wie wir als Erwachsene unsre Umwelt wahrnehmen und Kultur mit gestalten.
Darum sind Kulturelle Bildung und das Heranführen von Kindern und Jugendlichen an Kreativität ein absolutes Muss - unabhängig von Finanzkrisen und klammen Kassen der Kommunen. Wer meint, an diesem Punkt sparen zu müssen, richtet einen irreparablen Schaden an - an unseren Kindern und damit an der gesamten Gesellschaft.
Dies und meine eigene Lust am Lesen waren die Gründe, warum ich noch vor dem Feststehen der Preisträger zugesagt habe, Laudator bei der diesjährigen Verleihung des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises zu sein. Und das, obwohl ich zunächst als "Geschäftsführer der Ruhrfestspiele 2010" angesprochen wurde. Meine Damen und Herren, wäre ich Geschäftsführer der Ruhrfestspiele, dann wäre Festspielleiter Dr. Frank Hoffmann jetzt arbeitslos und Sie würden diese Verleihung wahrscheinlich nicht in der Essener Zeche Zollverein, sondern im Ruhrfestspielhaus in Recklinghausen erleben.
Die Verwechslung von RUHR.2010 und den Ruhrfestspielen sei aber vergeben und vergessen, da die Ruhrfestspiele neben international renommierten Festivals wie der Ruhrtriennale und dem Klavierfestival Ruhr mit Voraussetzungen waren, dass das Ruhrgebiet zur Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 gekürt wurde.
Eigentlich wollte ich nach meiner Zeit als WDR-Intendant keine weitere Management-Aufgabe übernehmen, mehr Zeit mit meiner Familie verbringen, Filme machen, Bücher schreiben und lesen. Das alles muss jetzt wegen der Kulturhauptstadt wieder bis 2011 warten. Spätestens seit meiner Zeit als ARD-Korrespondent in Moskau habe ich ein großes Faible für russische Dichter und Schriftsteller: Dostojewski, Tolstoi, Gogol, Tschechow. Sie wissen schon, diese Meisterwerke, die so figurenreichen sind, dass man nach einer Lektüre glaubt, ganz Russland zu kennen; die so umfangreich sind, dass man mit einer gebundenen Ausgabe einen Totschlag begehen könnte und nicht wie Rodion Raskolnikow ein Beil dafür bräuchte.
26 Seiten schlankes Büchlein
Im vergangenen Jahr wollte ich einmal wieder "Krieg und Frieden" lesen. Da ich meinen Terminkalender kenne, habe ich mich für Tolstois Urfassung entschieden, die nur halb so lang ist wie die uns weltbekannt gewordene Version.
Als nun die Bekanntgabe der Preisträger des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises näher rückte, befürchtete ich, von der Jury auch einen tausendseitigen Schinken mit sieben Zentimeter breitem Buchrücken zugesendet zu bekommen. Wie konnte ich mich da nur reinreiten lassen?, habe ich mich gefragt. Wie soll ich die Zeit zum Lesen des prämierten Titels finden?
Sie können sich vielleicht vorstellen, meine Damen und Herren, wie erleichtert ich war, als eines schönen Tages ein nur 26 Seiten schlankes Büchlein auf meinem Schreibtisch lag. Ich las die Zeilen, besah mir die Bilder und blätterte das Buch auf diese Weise innerhalb von zwei Minuten durch, um mich später genauer damit zu befassen und mich nun dem Tagesgeschäft zu widmen.
Als ich eine Stunde später auf der Autobahn 40 im Stau stand und sich die Blechlawine nicht um jeden Preis bewegen wollte, fragte ich mich, was denn wäre, wenn ich alle Autos mit einer Abrissbirne platt machen könnte. Doch anstatt mich zu ärgern, freute ich mich lieber über die erwachende Natur, die frühlingshaften Laubbäume am Wegesrand. Angekommen bei der Aufsichtsratssitzung wurden wir einmal mehr zur gelungenen Eröffnungsveranstaltung hier auf Zeche Zollverein beglückwünscht.
Man stellte mich als den Kälte erfahrenen Moskau-Korrespondenten dar, als den Bären, den ein paar Minusgrade, eisiger Wind und Schneeböen nicht jucken. In der Sitzung selbst ging es dann um heikle Themen: Wo wir Aufschübe brauchten, wiegelte ich ab und wandte Verzögerungstaktiken an; wo uns in die Parade gefahren werden sollte, zeigte ich Stacheln und wetzte meine Krallen, immer zum Sprung bereit. Doch in der Pause gab es keine Raubtierfütterung, sondern nur ein bisschen Obst, um gleich anschließend ein Sponsorengespräch zu führen – mit einem Unternehmen, das zum Aufpolieren seiner Firmenreputation die Kulturhauptstadt vor ihren Wagen spannen wollte.
So reihte sich an diesem Tag Termin an Termin, wie gewöhnlich. Als ich viel zu spät das Büro verließ, meinte mein Fahrer im Auto zu mir, ich solle die Leine mal etwas lockerer lassen. Auf eine solche Diskussion hatte ich nun überhaupt keine Lust und fischte mir darum das Bilderbuch von Janisch und Wolfsgruber aus meiner Aktentasche.
Beruhigende Illustrationen
Die Illustrationen beruhigten mich angenehm und mit dem Umblättern jeder Seite wurde mir immer bewusster: Ich war heute diese große, schwere Kugel aus Stein, ich war der Baum und der Kaktus, ich war die Schneeflocke und der Apfel, ich war das Rentier, der Eisbär, die Schnecke, der Hund und der Tiger – doch wann bin ich denn eigentlich Mensch gewesen? Als mir meine Ehefrau zu Hause im Flur entgegenkam, wusste ich, dass ich heute noch Mensch sein würde.
Das ist die Geschichte, wie mich das Bilderbuch "Wie war das am Anfang" persönlich ergriffen hat. Auch wenn dieses Buch für Kinder ab drei Jahren geeignet ist, kann jedes Alter daraus etwas für sich ziehen. Ob man seinen Kinder oder Enkelkindern daraus vorliest oder nur einfach die liebevollen Illustrationen auf sich wirken lässt. Es ist auch von verlegerischer Seite schon lange kein Geheimnis mehr, dass hochkarätige Kinder- und Jugendbücher auch von Erwachsenen gerne zur Hand genommen und gelesen werden.
Natürlich müssen Kinderbücher der Kindlichkeit ihrer Leserschaft Rechnung tragen - hinsichtlich der inhaltlichen Komplexität und der sprachlichen Form. Doch sind Kinder im Grunde nichts anderes als "kleine Menschen". Bücher für Kinder sollten diese "kleinen Menschen" ernst nehmen, ihnen Welten eröffnen und sie inspirieren.
Kinder lernen sich und die Welt kennen, indem sie Fragen stellen. Was, wer, wo, wann, wie, warum? Kinder sind investigative Journalisten ihres eigenen Lebens. Mit ihren Fragen reflektieren und diskutieren sie Eigenarten und Wirkungen. Sie lernen Wesen, Gegenstände, Techniken, Prozesse und deren Beziehungen zueinander kennen. Durch das Bewusstwerden von Positionen und Sichtweisen entwickeln sie selbst Charaktereigenschaften und Interessen. Sie beginnen Verantwortung zu übernehmen. Das Nachspüren von Ursprüngen zeigt Kindern unterschiedliche Richtungen auf und gibt ihnen Antrieb, Ziele zu verfolgen.
An all diesen Punkten setzen Heinz Janisch und Linda Wolfsgruber an. "Wie war das am Anfang" ist ein Bilderbuch über die Frage, was in uns steckt. Heinz Janisch fungiert dabei nicht als fragender Erzähler, er nimmt mit seinen unbefangenen Fragen die kindliche Perspektive ein und wird so selbst zum fragenden Kind. Die Distanz zwischen Autor und Leser ist praktisch aufgehoben. Auch in diesem kleinen Text spürt man, wie sehr Heinz Janisch Kinder mag, dass das Schreiben für ihn ein "dem-Leben-Nachspüren" ist, das er zusammen mit seinen Lesern in Welten eintaucht. Janisch sagt von sich, dass er in dem, was er schreibt, selbst nicht fremd sein möchte. Diese Nähe ist spürbar.
Linda Wolfsgruber steuert zu "Wie war das am Anfang" gleichberechtigt die Illustrationen bei. Sie arbeitet bei aller abstrakten und experimentellen Bildgestaltung mit konkreten Materialien. Der künstlerische Prozess bleibt dabei erkennbar, wenn sie ihre zarten figürlichen Zeichnungen zwischen transparente Papierschichten, gedruckte Farbflächen und gerissene Heftseiten setzt. Die Bildräume wirken nicht nur dreidimensional. Die Künstlerin schafft es mit ihren Illustrationen, den reduzierten, handlungsarmen Text noch weiter für die Dimensionen von Atmosphäre, Stimmungen und Vorstellungen zu öffnen. Die Illustrationen von Linda Wolfsgruber bieten viel Raum für Imaginationen; die Fragen von Heinz Janisch regen zum Weiterdenken an.
Denkwürdiges Zeichen
Und auch wenn es nicht in direktem Zusammenhang steht: In Zeiten, in denen die Moralethik durch das Verhalten von einzelnen Mitgliedern der institutionellen Kirchen in Frage gestellt wird, ist es ein denkwürdiges Zeichen, dass die Deutsche Bischofskonferenz "Wie war das am Anfang" mit dem Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis auszeichnet: Dieses Bilderbuch liefert keine geschlossenen Antworten, sondern bietet offene Fragen.
Damit wird die uns von Gott gegebene Vernunftbegabung herausfordert. Das Johannesevangelium beginnt mit den Worten "ἐν ἀρχῇ ἦν ὁ Λόγος" (en archē ēn ho Lógos). Die deutsche Einheitsübersetzung gibt dafür zwar an: "Im Anfang war das Wort", aber die Bedeutung des griechischen Wortes lógos ist nicht reduzierbar auf die des deutschen Wortes "Wort". Logos bezeichnet auch Sinn und Vernunft.
"Wie war das am Anfang, als Gott an mich gedacht hat?" Von dieser ersten Frage an, werden auf spielerische Weise Möglichkeiten und Formen der Existenz aufgezeigt, Gedankenspiele a la "Was-wäre-wenn" durchexerziert, die erst auf den letzten Seiten in die kategorische Aussage münden: "Gott sagte: Du wirst ein Mensch sein." Die Individuen, Du und ich, sind nicht zufällig entstanden, sondern von Gott gewollt - genau so, wie wir sind mit all unseren Stärken und Schwächen.
Aber auch die göttliche Aussage "Du wirst ein Mensch sein" wird relativiert mit den Schlussworten: "So ist es. Jetzt . Spannend." Damit gibt das Bilderbuch im eigentlichen Sinne keine Antwort. Es beginnt ein neues Spiel der Möglichkeiten: Was war davor? Was kommt danach? Wie kann ich mich in meiner jetzigen Identität verändern?
Wenn Sie dieses Bilderbuch mit Kindern lesen, meine Damen und Herren, machen Sie sich gefasst auf viele Fragen, noch lange nachdem Sie die Buchdeckel geschlossen haben. Beantworten Sie nicht alle Fragen, und schon gar nicht kategorisch. Geben Sie Hinweise und Anreize, damit die Kinder weiterfragen und ihre eigenen Antworten finden. Wenn das Bilderbuch von Heinz Janisch und Linda Wolfsgruber dafür der Stimulus sein kann, dann ist es wahrlich ein Meisterwerk.
Meine Damen und Herren, lassen Sie mich mit einem Zitat von Heinz Janisch schließen: "Geschichten können Menschen beeinflussen, sie nachdenklich machen und so ihren Blick auf die Wirklichkeit verändern. Das passiert leise, unauffällig, tief drinnen im Leser. Aber es passiert. Und es kann - nach außen hin - Konsequenzen im Handeln haben."
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