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Eine Taufszene in einem Kirchenfenst
Taufe
Bild: © Matthias Nordmeyer/Fotolia.com

Taufsymbole

Eine hell leuchtende Kerze, ein schönes Kleid, Wasser und Öl

Für die feierliche Aufnahme in die katholische Kirche ist noch ein wenig mehr als nur  ein Priester notwendig. Auch bestimmte Handlungen mit dazugehörigen Symbolen spielen eine wichtige Rolle. Katholisch.de stellt diese vor.

Die Taufkerze

Mutter mit Täufling und Taufkerze.
© KNA

Helles Licht für das neue Erdenkind

Die Taufkerze ist ein Zeichen für den auferstandenen Christus. Jesus hat von sich selbst gesagt: "Ich bin das Licht der Welt" (Johannes 8,12). Der Vater oder der Pate entzündet die Taufkerze an der Osterkerze, um das Licht Christi weiterzugeben. Sie symbolisiert, dass auch der Täufling ein Licht ist und ewiges Leben geschenkt bekommt.

Das Weihwasser

Taufe mit Weihwasser
© Tomy/Fotolia.com

Befreiung von der Erbsünde

Dreimal gießt der Priester Wasser über den Kopf des Täuflings. Dabei spricht er die Worte: "Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes." Das Wasser steht als Zeichen sowohl für Leben, Reinigung als auch Erneuerung. Durch die Taufe wird der Mensch von der Erbsünde der Menschheit und all seiner bisher begangenen Sünden befreit.

Das Kreuzzeichen

Kreuzzeichen bei der Taufe
© Federico Igea/Fotolia.com

Das kürzeste Glaubensbekenntnis

Das Kreuzzeichen ist das kürzeste Glaubensbekenntnis getaufter Christen. Zu Beginn der Taufe zeichnet der Priester oder Diakon mit seinen Händen das Kreuz auf den Täufling, danach sind die Eltern und die Paten an der Reihe. Dies soll ausdrücken, dass das neue Menschenkind nun zur Gemeinschaft Jesus Christi gehört.

Die Salbung mit Chrisam

Chrisamöl
© KNA

Ein ganz besonderes Öl

Mit der Salbung mit Chrisamöl besiegelt der Priester die Aufnahme des Täuflings in das Volk Gottes. Ebenso erhält der Getaufte dadurch Anteil an der priesterlichen und königlichen Würde Christi. "Jeder Getaufte soll in seinem Leben, in Familie und Beruf Jesus Christus bezeugen und vergegenwärtigen" (Katholischer Erwachsenenkatechismus IV,1).

Das Taufkleid

Ein Säugling im weißen Taufkleid.
© KNA

Hoffnung auf ein christusähnliches Leben

Das weiße Kleid wird dem Täufling während der Taufe aufgelegt oder angezogen. Es ist Ausdruck für die Hoffnung, der Täufling möge ein christusähnliches Leben führen. Das Symbol erinnert an die Worte im Brief des Apostels Paulus an die Galater, in dem es heißt: "Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angelegt."
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