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Panoramaufnahme des Petersplatzes von der Kuppel des Petersdoms aus.
Petersplatz  Seite drucken

Imposantes Entrée

Der Petersplatz ist der spektakuläre Schauplatz der Generalaudienz

Der Petersplatz gehört zum Vatikanstaat und wurde zwischen 1656 und 1667 im Zuge des Neubaus des Petersdoms von Gian Lorenzo Bernini unter Papst Alexander VII. angelegt. Über den Platz gelangen Gläubige und Touristen zum Eingang des Petersdoms. Er ist bei gutem Wetter jeden Mittwoch Schauplatz der Generalaudienz und zieht tausende Pilger an. Bereits seit dem Bau von Alt-St. Peter im 5. Jahrhundert, ist ein Platz vor der Basilika bekannt. Dieser blieb aber lange Zeit ungestaltet.

Statuen schmückten den Platz ab dem 15. Jahrhundert, im Jahr 1585 wurde der Obelisk aus dem Zirkus des Nero aufgestellt. Kaiser Caligula hat den 38 Meter hohen und 360.000 Tonnen schweren Obelisken aus rotem Granit im 1. Jahrhundert nach Rom gebracht. Zwei 14 Meter hohe Brunnen zieren den Platz ebenfalls: Zum einen der "Brunnen der Päpste" von Bernini, zum anderen der "Brunnen des Heiligen Offizium" von Maderna. Kopien der Brunnen stehen am Trafalgar Square in London und dem Place de la Concorde in Paris.

Der Petersplatz besteht aus zwei Teilen: Einem trapezförmigen Vorplatz, dem ein größerer ellipsenförmiger Platz nachgelagert ist. Die Piazza San Pietro ist 35.300 Quadratmeter groß und in Form einer Ellipse angelegt. Seine größte Breite beträgt 240 Meter, die größte Tiefe 340 Meter. Kolonadengänge aus insgesamt 284 Säulen umrahmen den Platz. Die Brüstung wird von Heiligenfiguren geziert.

Von Gunda Ostermann
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