Augsburg - Der Militärbischof der Deutschen Bundeswehr und Diözesanbischof von Augsburg Walter Mixa hat die 51. Internationale Soldatenwallfahrt in den südfranzösischen Marienwallfahrtsort Lourdes vom 13. bis 19. Mai 2009 begleitet. Vor rund 1000 deutschen Soldaten der Deutschen Bundeswehr predigte Bischof Mixa am Freitag in der Rosenkranzbasilika zu Lourdes: "So wie einst die Jungfrau Maria das Mädchen Bernadette an diesem Ort angesprochen hat, so seid Ihr alle angesprochen, mit Euren Anliegen die Gottesmutter anzurufen, um in Lourdes Heilung von körperlichen, seelischen und geistigen Schmerzen zu erfahren, die mancher auch von Auslandseinsätzen davongetragen hat. Selbst kritische Ärzte bestätigen es: In Lourdes geschieht Heilung."
Kranke und behinderte Pilger der Bundeswehr besuchte der Bischof im Pilgerkrankenhaus Accueil Notre Dame, wo er jeden Soldaten auf seinem Zimmer segnete und auf Wunsch die Beichte abnahm. Bischof Mixa dankte zudem den Ärzten und Apothekern der Bundeswehr, für die "großartige Versorgung der Soldaten im Auslandseinsatz" und betete für die im Einsatz gefallenen Soldaten.
Das Sakrament der Taufe spendete Bischof Mixa während eines Gottesdienstes in der Grotte Massabielle, in der die Jungfrau Maria dem Hirtenmädchen Bernadette Soubirous mehrmals erschienen ist, am Samstag dem Hauptgefreiten Marcel Röder, geboren in Gera, stationiert bei der vierten Gebirgslogistik, Batallion 8, in Füssen. Das Sakrament der Firmung empfingen in diesem Gottesdienst Oberfeldwebel Torsten Michel aus Köln und Hauptgefreiter Conrad Helm aus Hamburg. Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Ernst Reinhard Beck, der Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung bei der Wallfahrt vertrat, und Brigade-General Alois Bach traf Bischof Mixa im Zeltlager Soldaten zum Gespräch.