"Christus ist das Zentrum unseres Lebens"

Die Bedeutung der Eucharistie betonte der Bischof Gregor Maria Hanke zu Beginn der Willibaldswoche. Die Wallfahrts- und Begegnungswoche findet noch bis Sonntag in Eichstätt statt.

Bistum Eichstätt | Eichstätt - 06.07.2016

Die Diözese Eichstätt feiert ihre Wallfahrtswoche zu Ehren des Bistumsheiligen Willibald. Zu Beginn wies Bischof Gregor Maria Hanke auf die Bedeutung der Eucharistie und der eucharistischen Anbetung hin. "Christus ist das Zentrum unseres Lebens und der Kirche; wir wollen unser Leben auf ihn zentrieren", sagte er am Dienstag beim Abend der Stille im Eichstätter Dom.

In seiner Predigt verwies Hanke auf Bibeltexte, die deutlich machten, dass Gott im ständigen Blickkontakt mit den Menschen und der Schöpfung stehe. "Sein Blick auf sein Werk, auf uns ist ein liebender Blick". Die eucharistische Anbetung sei ein Zeugnis dafür, dass Gott Menschen zur Liebe erwecke. "Durch Christus dürfen sich Mensch und Gott auf Augenhöhe anschauen", sagte der Eichstätter Bischof. Jesu Blick zeige auch das Erbarmen Gottes auf Erden. Nicht nur die Linderung menschlicher Not, sondern auch die Berufung zur Nachfolge Christi erwachse aus ihm.

"Atem holen im Gebet"

Zum Auftakt der Wallfahrts- und Begegnungswoche waren Gläubige aus Gebetskreisen und geistlichen Gemeinschaften sowie Ordensleute in den Dom gekommen. Unter dem Motto "Atem holen im Gebet" stand die eucharistische Anbetung im Mittelpunkt des Abends. "Es soll nicht unser Atem sein, den wir uns holen oder wiederholen. Wir suchen Gottes Atem", sagte Hanke. "Nicht nur den Blick der Augen, vielmehr den Blick des Herzens wollen wir auf ihn richten".

Die Willibaldwoche findet noch bis Sonntag in Eichstätt statt. Höhepunkt und Abschluss bildet dann die Sternwallfahrt der Dekanate und Pfarreien zum Grab des heiligen Bischofs Willibald. Der Mittwoch ist den Mitarbeitern des Bischöflichen Ordinariates gewidmet; der Donnerstag ist der Tag der pastoralen Dienste und für das Bistum das Hochfest des heiligen Willibald. Am Freitag findet die Wallfahrt der Männer statt, tags darauf pilgern Ehepaare, die 50 Jahre und länger verheiratet sind, nach Eichstätt. (luk)

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