Der Emmausgang der "Patrona Bavariae"

Ein langgehegter Wunsch geht in Erfüllung: Die Gemeinschaft der Seligpreisungen in Israel erhält eine eigene Kirchenglocke. Die kommt aus dem Bistum Regensburg und trägt ein besonderes Bildnis.

Bistum Regensburg | - 30.08.2017

Die in Emmaus in Israel ansässige Gemeinschaft der Seligpreisungen erhält eine Kirchenglocke aus dem Bistum Regensburg. Damit gehe ein langgehegter Wunsch von Pater Franz von Sales in Erfüllung, wie das Bistum auf seiner Internetseite mitteilt. Denn eine solche Glocke sei wichtig, damit sie zum täglichen Gebet, zu den Sakramenten, zu frohen und traurigen Anlässen rufen könne, sagt der 52-Jährige. Der aus dem Sauerland stammende Ordensmann lebt seit 20 Jahren im Heiligen Land und führt regelmäßig geistliche Gemeinschaften durch Israel-Palästina. Dabei erfuhren auch Pilger der Charismatischen Erneuerung aus der Diözese Regensburg von dem Wunsch.

Mittlerweile wurde in Wörth/Donau in der Kunstgießerei Max Bauer eine Kirchenglocke gegossen, wie es in dem Beitrag heißt. Sie trägt das Bildnis der "Patrona Bavariae", der Schutzfrau Bayerns, und soll als "Friedensglocke für das Heilige Land" aus dem Bistum Regensburg auf die Reise geschickt werden. Dafür werde sie im Frühjahr gemeinsam mit der begleitenden Pilgergruppe den Segen des Regensburger Bischofs Rudolf Voderholzer erhalten. Am 28. Mai ist dann vorgesehen, dass die Glocke in Emmaus von einem hochrangigen Vertreter des lateinischen Patriarchats geweiht wird.

Wie Irmgard Hilmer, erste Sprecherin der Charismatischen Erneuerung, auf Anfrage sagte, betragen die Kosten für die Glocke 3.000 Euro. Diese seien durch Spenden und Aktionen bereits zusammengetragen worden. Finanziert werden müssten aber auch noch der Transport nach Israel und ein einfacher Glockenstuhl. (KNA)

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