Deutsche Priester geben 5 Millionen Euro für Diaspora

Die Diözesen in Nord- und Osteuropa sind finanziell nicht so gut gestellt wie die Kirche hierzulande. Damit das kirchliche Leben dort dennoch funktioniert, gibt es Unterstützung aus Deutschland.

Finanzen | Paderborn - 11.01.2018

Das Diaspora-Kommissariat der deutschen Bischöfe unterstützt in diesem Jahr katholische Geistliche in Mittel-, Ost- und Nordeuropa mit 5,25 Millionen Euro. Die bewilligten Mittel sollen für Gehaltsunterstützungen sowie Verkehrs- und Bauhilfe in finanziell schwach gestellten Diözesen eingesetzt werden, wie das Kommissariat am Mittwoch in Paderborn mitteilte. Das Kommissariat erhält sein Geld dadurch, dass alle Priester in Deutschland ein Prozent ihres Gehalts abgeben.

Allein 4,45 Millionen Euro seien für die Seelsorge im Bereich der Nordischen Bischofskonferenz bestimmt, die übrigen 670.000 Euro flössen nach Osteuropa, heißt es weiter. Mit 2,65 Millionen Euro fließe der Großteil des Geldes der Gehaltsunterstützung in den nordischen Ländern zu. 1,5 Millionen Euro seien für Bau und Instandhaltung von Priesterwohnungen geplant. Mit 300.000 Euro würden dringend benötigte Fahrzeuge in den riesigen Flächengemeinden in Finnland, Schweden, Norwegen, Dänemark und Island finanziert. (KNA)

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