Kinderporno-Fall: Kein Hinweis auf Missbrauchsopfer

Seit Februar wird gegen einen Mitarbeiter des Bistums Limburg ermittelt. Ihm wird der Besitz von Kinderpornos vorgeworfen. Jetzt informiert Bistumssprecher Stephan Schnelle über aktuelle Entwicklungen.

Bistum Limburg | Bonn - 07.03.2017

Einen Monat nach Bekanntwerden von Kinderporno-Vorwürfen gegen einen Mitarbeiter hat das Bistum Limburg nach eigenen Angaben keine Hinweise auf mögliche Missbrauchsopfer in der Diözese. Das bestätigte am Dienstag Bistumssprecher Stephan Schnelle. Es habe sich bislang auch niemand mit entsprechenden Vorwürfen gemeldet.

Seit Februar ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des mutmaßlichen Besitzes von Kinderpornos gegen den Mitarbeiter. Bei einer Durchsuchung waren Datenträger sichergestellt worden, die nun von Spezialisten analysiert werden. Das wird nach Angaben der Behörde noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Das Bistum hatte den Mann nach Prüfung des Anfangsverdachts umgehend freigestellt. (dpa/KNA)

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Gegen einen Mitarbeiter des Bistums Limburg wird wegen mutmaßlichen Besitzes von Kinderpornografie ermittelt - er ist deshalb vom Dienst freigestellt worden. Das Bistum bestätigte die Ermittlungen.

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