"Niemand darf wegen seiner Lebensform diskriminiert werden"

Der Magdeburger Bischof Gerhard Feige wünscht sich eine barmherzige Kirche. "Niemand darf aufgrund seiner Lebensform oder seines Scheiterns diskriminiert werden", forderte er am Samstag in der Magdeburger Kathedrale Sankt Sebastian.

Familie | Magdeburg - 26.09.2015

Der Magdeburger Bischof Gerhard Feige wünscht sich eine barmherzige Kirche. "Niemand darf aufgrund seiner Lebensform oder seines Scheiterns diskriminiert werden", forderte er am Samstag in der Magdeburger Kathedrale Sankt Sebastian.

Es sei wichtig, dass "die Kirche den Menschen zuhört, ihre Sorgen ernst nimmt und diejenigen nicht verurteilt, die scheitern", so Feige mit Blick auf die Weltbischofssynode zu Familienfragen, die im Oktober in Rom stattfindet. "So wie Jesus mit Menschen umgegangen ist, muss auch die Kirche mit ihnen umgehen."

Zugleich dürften Christen nicht verschweigen, "was unsere Sicht von Ehe und Familie ist", sagte der Bischof weiter. Die Lehre der Kirche müsse aber "für die heutige Zeit ausgelegt werden, um den Menschen etwas aufzuzeigen, das auf ihre tiefste Sehnsucht antwortet". (KNA)

Impressum  |  Über uns  |  Datenschutz  |  © 2017