Offen und einladend Kirche sein

Der künftige Berliner Erzbischof Heiner Koch hat sich bereits mit einem Hirtenbrief an die Katholiken seines neuen Wirkungsbereichs gewandt. "Ich freue mich sehr auf unsere Begegnungen", betont er in dem am Samstag veröffentlichten Schreiben.

Bischöfe | Berlin - 13.06.2015

Der künftige Berliner Erzbischof Heiner Koch hat sich bereits mit einem Hirtenbrief an die Katholiken seines neuen Wirkungsbereichs gewandt. "Ich freue mich sehr auf unsere Begegnungen", betont er in dem am Samstag veröffentlichten Schreiben.

Der scheidende Dresdner Bischof rief die Katholiken des Erzbistums auf, "für die Menschen in unserer Gesellschaft offen und einladend Kirche zu sein".

"Ich bin auf den Dialog mit den Menschen in den verschiedenen gesellschaftlichen, politischen, wissenschaftlichen und kulturellen Lebensbereichen sehr gespannt", erklärt Koch. So sehe er voll Zuversicht den Begegnungen mit den "Schwestern und Brüdern in der Ökumene entgegen". Die Christen verschiedener Konfessionen seien "füreinander eine Bereicherung", so der designierte Erzbischof.

Zudem grüßt er "herzlich die jüdischen Gemeinden, die islamischen Gemeinschaften und alle, mit denen wir im interreligiösen Dialog verbunden sind". Koch will mit Menschen ins Gespräch kommen, "die unseren Glauben nicht oder noch nicht teilen". Wörtlich schreibt er:
"Wahrscheinlich sind wir einander viel näher, als wir es ahnen." Der neue Hauptstadtbischof hofft auch "auf ein gutes Miteinander" mit den Migranten und Flüchtlingen, die "mit ihrem ganzen Reichtum zu uns gehören".

Papst Franziskus ernannte Koch am vergangenen Montag als Nachfolger von Kardinal Rainer Maria Woelki zum neuen Berliner Erzbischof. Er tritt das Amt am 19. September an. (KNA)

Hirtenwort: Frohe, gespannte und zuversichtliche Erwartung

Das Erzbistum Berlin veröffentlich den vollständigen Text des ersten Briefs des designierten Erzbischofs von Berlin.

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